Alle lieben dieses Blitz-Dessert mit nur zwei Zutaten – so gehts

Frucht einfrieren, Milch dazugeben und kräftig schaben: Dieser virale Glace-Trend kommt ohne Mixer aus und klappt auch vegan oder laktosefrei. Wir haben ihn getestet.
Wenn es heiss ist, haben viele keine Lust, zu kochen. Dann landen Salate, kalte Suppen, Sandwiches und natürlich Glace auf dem Tisch. Fertige Glacesorten sind zwar fein, enthalten aber auch meist viel Zucker. Ein neuer Foodtrend verspricht eine fruchtig-leichte Variante, für die es keinerlei Geräte braucht. Für die selbst gemachte Fruchtglace brauchst du nur zwei Zutaten : eine halbierte, gefrorene Frucht und Milch oder Rahm. In die Fruchthälfte kommt eine Kuhle. Nach dem Gefrieren giesst du die Flüssigkeit hinein und schabst das Fruchtfleisch mit einem Löffel ab, bis eine cremige Masse entsteht. Das Blitz-Dessert ist in nur zwei Minuten fertig und begeistert gerade das Netz. Nicht jede Frucht funktioniert gleich gut Ganz so schnell wie in manchen Videos geht es offenbar nicht. Creatorin Alexa Santos, die den Trend mit Wassermelone ausprobiert hat, spricht gegenüber «ABC News» von rund fünf Minuten Rühren und Schaben. Das Resultat sei cremig, leicht und erfrischend. Creator Sam José testete neben Wassermelone auch Papaya, gelbe Honigmelone, Ananas und Mango. Besonders gut schnitten in seinem Video Ananas und Mango ab, die Mango bewertet er mit «10 von 10». Weniger begeistert war Creatorin Justpearlm von weisser Drachenfrucht. Die Konsistenz sei zwar gelungen, geschmacklich habe die Mischung aber vor allem nach gefrorener Milch und etwas erdig geschmeckt, erklärt sie in ihrem Video. «Drachenfrüchte sehen wunderschön aus, aber es schmeckte nach nichts. Das war einfach ein Milch-Slushie», kommentiert jemand. Andere empfehlen Vanille-Mandelmilch für mehr Geschmack. Auch ohne Laktose möglich Apropos Mandelmilch: Nicole Keshishian vom Food-Account Kalejunkie verwendet in ihrem Video Mandelmilch. Damit wird die Fruchtglace laktosefrei und vegan, allerdings auch etwas eisiger. Mit Vollmilch oder Rahm wird sie cremiger. Der einzige Haken: Für eine kleine Portion musst du eine ganze Fruchthälfte einfrieren. «Das ist ganz schön viel Arbeit für eine Kugel Glace», schreibt jemand. Mehrere Userinnen und User finden deshalb, gefrorene Fruchtstücke mit Milch im Mixer zu verarbeiten, sei praktischer: «Du kannst die Frucht auch in Stücke schneiden, einfrieren und mit der Milch deiner Wahl mixen. Ganz ohne diesen Aufwand», findet jemand. Wir testen das virale Blitz-Dessert Lifestyle-Praktikantin Yasmina hat den viralen Trend ausprobiert und wurde positiv überrascht. Wir standen dem Trend skeptisch gegenüber – umso überraschter waren wir, als die Zubereitung problemlos funktionierte. Wir haben die Fruchtglace mit einer Melone und Kuhmilch getestet. Die Melone haben wir halbiert und über Nacht eingefroren. Nach zwei Minuten Rühren war die Konsistenz bereits überraschend cremig. Geschmacklich würden wir dem Dessert eine 8 von 10 geben. Geschmacklich hat uns das Dessert überzeugt. Allerdings könnte es süsser sein. Wer wie Yasmina gerne Süsses mag, sollte die Glace nach der Zubereitung deshalb etwas nachsüssen – etwa mit Honig oder Agavendicksaft.
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