Technology·

«Arbeit optional, Geld obsolet»: KI macht Musk optimistisch

«Arbeit optional, Geld obsolet»: KI macht Musk optimistisch
Source:20min

Elon Musk sagt eine «Ära unglaublicher Fülle» voraus. Diese werde dank KI eintreffen, die in fünf Jahren intelligenter sein wird als Menschen. Zehn Jahre danach müsse niemand mehr arbeiten.

«Jeder wird alles haben können, was er sich vorstellen kann», sagt der reichste Mann der Welt in einem Interview mit dem «Economist». Musk spricht über die Zukunft von KI. Diese Prognose soll seiner Meinung nach bereits innerhalb der nächsten 20 Jahre eintreffen. Bei seiner Voraussage gibt es aber einen Haken. Kontrolle hätten wir Menschen in dieser Ära nicht mehr. Musk vergleicht den Unterschied zwischen KI und Menschen mit dem Unterschied zwischen Menschen und Schimpansen – nur dass wir die Schimpansen sein werden. «Es ist schwer vorstellbar, dass der Schimpanse die Kontrolle haben wird», sagt der Tech-Milliardär. Geld bald «bedeutungslos» In ungefähr fünf Jahren wird KI die «gesamte menschliche Intelligenz übertreffen», so Musk. Ein Jahrzehnt später würden wir als Menschen ihm zufolge in einer «Ära unglaublicher Fülle» leben. Die Entwicklung von KI und Robotik werde laut Musk dazu führen, dass alles von allein produziert und erledigt werde. Arbeit werde optional werden und Geld bald «bedeutungslos». Trotz der optimistischen Aussicht warnt Musk auch vor den Gefahren immer leistungsfähigerer KI-Systeme. Im Interview spricht er sich für internationale Sicherheitskontrollen aus. «Die Konkurrenten können sich gegenseitig kontrollieren», schlägt er vor. Musk fühlt sich wie die griechische Mythenfigur Kassandra Elon Musk kommt im Interview Skeptikern gleich zuvor. «Die Menschen erkennen nicht, dass das, was ich sage, eintreten wird», lamentiert er. «Ich fühle mich wie Kassandra aus der griechischen Mythologie; jemand, der die Zukunft richtig vorhersagt, dem aber niemand glaubt.» Es ist nicht die erste Prognose, die der Milliardär macht. Tatsächlich sind sie jedoch nicht immer stichfest. Erst im Juni hat die «New York Times» eine Liste von über 600 Versprechen und Voraussagen von Musk analysiert. Die meisten davon betrafen die Fortschritte seiner eigenen Unternehmen, wie SpaceX, xAI oder Neurolink. Es handelt sich vorwiegend um Prognosen von Entwicklungen, die er kontrollieren kann. Viele davon trafen nicht ein. Laut den Auswertungen der «New York Times» sind 19 Prozent seiner Prognosen rechtzeitig eingetroffen. 35 Prozent haben sich zwar bewahrheitet, aber verspätet – teils um mehrere Jahre. Bei 13 Prozent liegen die Daten, an denen die Prognosen eintreffen sollen, noch in der Zukunft. Ein Drittel seiner Voraussagen hätte bereits eintreffen sollen, ist es bisher aber nicht.

This is a summary. Read the full article at the original source.

Read full article at 20min