Brände in Frankreich wüten weiter: Bilder zeigen Ausmaß der Katastrophe

Mehr als 60.000 Menschen mussten bereits evakuiert werden, zehntausende Hektar fallen den Flammen zum Opfer: In Frankreich wüten schwere Waldbrände, die kaum einzudämmen sind.
Gießener Allgemeine Welt Brände in Frankreich wüten weiter: Bilder zeigen Ausmaß der Katastrophe Drucken Uns auf Google folgen Mehr als 60.000 Menschen mussten bereits evakuiert werden, zehntausende Hektar fallen den Flammen zum Opfer: In Frankreich wüten schwere Waldbrände, die kaum einzudämmen sind. 1 / 14 Frankreich kämpft weiter gegen ausgedehnte Waldbrände. Zehntausende Menschen mussten bereits ihre Unterkünfte verlassen – ein Ende ist nicht abzusehen. Für Tausende Touristen ist der Urlaub wegen der Waldbrände zunächst mal zu Ende, sie mussten vorsorglich ihre Urlaubsquartiere räumen. In Behörden sprechen von ungünstigen Wetterbedingungen, die die Löscharbeiten erschweren. © Olivier Morin/AFP/dpa 2 / 14 Strandbesucher sitzen am Strand von Moutchic in Lacanau im Südwesten Frankreichs, während Rauchwolken von einem Waldbrand in den Himmel aufsteigen. Inzwischen wurden insgesamt rund 67.000 Menschen evakuiert. © Maximilien Lamy/dpa 3 / 14 An der auch bei deutschen Touristen beliebten Küste bei Bordeaux mussten weitere 24.000 Menschen zehn am Becken von Arcachon gelegene Orte verlassen, wie die Präfektin des Departements Gironde, Sophie Brocas, am Nachmittag sagte. Rund 20.000 Menschen waren zuvor bereits vor allem von Campingplätzen und aus Ferienanlagen evakuiert worden. © Romain Perrocheau/AFP/dpa 4 / 14 Von Cap Ferret aus wurden für die Evakuierung seit dem Morgen auch Schiffe eingesetzt. © Romain Perrocheau/AFP/dpa 5 / 14 Das Feuer habe sich inzwischen auf 12.500 Hektar Fläche ausgedehnt. Das ist eine Fläche knapp so groß wie Paris. 80 Gebäude wurden von den Flammen beschädigt und davon 53 zerstört, wie auch ein Campingplatz. (Stand: 24. Juli) © Thibaud Moritz/AFP/dpa 6 / 14 Rund 1.000 Feuerwehrleute kämpften gegen den Brand mit dem Ziel, Menschenleben und Gebäude zu retten. Unterstützt wurden sie von neun Löschflugzeugen und zwei Löschhubschraubern. © Thibaud Moritz/AFP/dpa 7 / 14 Bislang kam von der Bevölkerung niemand zu Schaden, über 40 Feuerwehrleute wurden allerdings überwiegend leicht verletzt. © Caroline Blumberg/AP/dpa 8 / 14 Der massive Waldbrand trifft die Region mitten in der Hochsaison. © Romain Perrocheau/AFP/dpa 9 / 14 Wegen eines weiteren Brandes an der Atlantikküste südlich von Bordeaux im Bereich des Ortes Biscarrosse wurden inzwischen 23.000 Menschen evakuiert. Auch hier waren vor allem Campingplätze und Urlaubsquartiere betroffen. Dort hatte ein Lieferwagen auf einer durch einen Wald führenden Landstraße wahrscheinlich wegen eines technischen Defekts Feuer gefangen. © Romain Perrocheau/AFP/dpa 10 / 14 Die Flammen griffen schnell auf die Natur über. 100 Häuser wurden bei dem Brand beschädigt, 700 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Die Lage zur Eindämmung und Bekämpfung der Brände blieb unterdessen schwierig. © Caroline Blumberg/AP/dpa 11 / 14 Wie die Präfektur des Départements Landes mit Blick auf den Brand in Biscarrosse am Freitagmorgen mitteilte, sei das Feuer noch nicht unter Kontrolle. Es wehe Wind, die Lage bleibe weiter sehr unbeständig und ungünstig. Es werden erneut Temperaturen von bis zu 39 Grad in der Region erwartet. © Caroline Blumberg/AP/dpa 12 / 14 Wann Menschen in ihre Unterkünfgte zurückkehren können, ist noch offen. Vorläufig kamen die Betroffenen in Notunterkünften und Ausweichquartieren in angrenzenden Urlaubsorten unter. In Bordeaux wurde auch eine Messehalle zur Einquartierung evakuierter Touristen geöffnet, man rüstet sich auf die Aufnahme von bis zu 10.000 Evakuierten. Die Gendarmerie koordiniert die Evakuierungen und bewacht die verwaisten Campingplätze und Ferienzentren, wo viele Menschen Wohnwagen und Zelte zurücklassen mussten. © Caroline Blumberg/AP/dpa 13 / 14 Schon binnen Tagen will Frankreich zur weiteren Unterstützung auch einen umgerüsteten Militär-Transportflieger als Löschflugzeug einsetzen (Archivbild). © -/EMEA/AP/dpa 14 / 14 Unterstützung bei den Löscharbeiten erhält Frankreich auch über den Hilfsmechanismus der Europäischen Union. Wie Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erklärte, kämen zur Unterstützung unter anderem zwei Löschflugzeuge aus Kroatien sowie Hubschrauber aus Tschechien und der Slowakei. © Romain Perrocheau/AFP/dpa
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