BVB-Sportdirektor Ole Book fliegt nicht mit nach Japan – das sind die Gründe

Der BVB fliegt ohne seinen Sportdirektor Ole Book nach Japan. Dieser muss in der Heimat einige wichtige Transfers vorantreiben – es geht um Zu- und Abgänge.
Es ist eine buntgemischte Reisegruppe von Borussia Dortmund, die sich am Sonntagnachmittag auf den Weg nach Japan machen wird. Einer aber wird nicht mit in Frankfurt in den Flieger steigen: Sportdirektor Ole Book bleibt lieber in Dortmund, anstatt die Reise nach Asien anzutreten. Kein Wunder, es gibt einiges zu tun.In erster Linie muss Book endlich den Transfer von Konstantinos Karetsas unter Dach und Fach bringen. Der 18-Jährige ist die Wunschlösung, um Kreativität und Qualität ins offensive Mittelfeld des BVB zu bringen. Der BVB ist überzeugt, hier ein absolutes Toptalent ausfindig gemacht zu haben. Das Problem: Das wissen auch andere Klubs, allen voran sein aktueller Arbeitgeber KRC Genk.Mit Karetsas selbst ist sich der BVB nach Informationen dieser Redaktion grundsätzlich einig, der Grieche möchte nach Dortmund wechseln. Die Vorstellungen der Klubs aber gehen noch auseinander. Zuletzt haben die Schwarz-Gelben über 30 Millionen Euro geboten, Boni inklusive. Wie aus Belgien zu hören ist, reicht das Genk noch nicht, man liegt aber inzwischen nicht mehr allzu weit auseinander. Nun ist es an Book, den Deal zu finalisieren und zu verhindern, dass andere Klubs zum Zug kommen: Auch die AC Mailand soll sehr interessiert sein.Diant Ramaj steht beim BVB vor dem AbgangEin weiterer Name, mit dem sich der BVB-Sportdirektor beschäftigen muss, ist Diant Ramaj. Der Torhüter, zurückgekehrt von einer Leihe an den FC Heidenheim, spielt in den Dortmunder Plänen aktuell keine Rolle, man setzt auf Gregor Kobel als Stammkraft und Alexander Meyer als klare Nummer zwei. Es gibt einige mehr oder weniger konkrete Anfragen für den 24-Jährigen – die gilt es nun zu sondieren und zu priorisieren. Da würde es wenig Sinn ergeben und die Gespräche arg bremsen, wenn sich Book mit auf den Weg nach Japan machen würde – eine Zeitverschiebung von sieben Stunden bedeutet sehr viel weniger wertvolle Verhandlungszeit.
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