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Die meisten Banken bieten keinen 24-Stunden-Support

Die meisten Banken bieten keinen 24-Stunden-Support

Der Grossteil der Schweizer Banken hat keinen telefonischen 24-Stunden-Support. Das erschwert es Kundinnen und Kunden, Betrugsfälle im Zusammenhang mit Twint oder E-Banking schnell zu melden. Der Konsumentenschutz fordert deshalb von den Banken, einen zeitgemässen Kundenservice einzurichten.

Die meisten Banken bieten keinen 24-Stunden-Support Der Grossteil der Schweizer Banken hat keinen telefonischen 24-Stunden-Support. Das erschwert es Kundinnen und Kunden, Betrugsfälle im Zusammenhang mit Twint oder E-Banking schnell zu melden. Der Konsumentenschutz fordert deshalb von den Banken, einen zeitgemässen Kundenservice einzurichten. Betrüger haben es heute oft auf die Login-Daten von E-Banking- oder Twint-Accounts abgesehen. Wer Opfer eines solchen Betrugsfalls geworden ist, sollte schnellstmöglich seine Bank kontaktieren und das betroffene Konto sperren lassen, bevor die Betrüger es leer räumen können. Doch viele Schweizer Banken sind nicht rund um die Uhr telefonisch erreichbar, wie die Stiftung Konsumentenschutz mitteilt. Das könne fatale Folgen haben, da Betrugsfälle oftmals abends oder am Wochenende entdeckt würden. "Genau dann, wenn die meisten Banken ihren Notfallservice einstellen", kritisiert Konsumentenschutz-Geschäftsleiterin Sara Stalder und ergänzt: "Solche veralteten Kundendienste sind für Betroffene, die unmittelbar Hilfe benötigen, ein No-Go." Von den 20 grössten Schweizer Banken (ausgenommen Privatbanken) bietet ein Viertel keinen 24/7-Support für Twint-Notfälle. Und in Bezug auf das E-Banking kann man sogar nur bei 3 der 20 Banken rund um die Uhr anrufen, wie es in der Mitteilung heisst. Die Angaben stammen laut Konsumentenschutz mehrheitlich von den Finanzinstituten selbst; in zwei Fällen musste sich die Stiftung mit Informationen von der Website begnügen, da die Anfrage ohne Antwort blieb. Während Betrüger immer ausgeklügeltere Maschen und KI-gestützte Phishing-Nachrichten einsetzen würden, hätten die Banken die Digitalisierung verschlafen, kritisiert der Konsumentenschutz. Deshalb fordert er die Banken auf, "endlich einen zeitgemässen 24/7-Notfallservice anzubieten, um finanzielle Schäden zu verhindern." Übrigens: Die Kapo Zürich warnte kürzlich vor Phishing-E-Mails, in denen sich Betrüger als Mitarbeitende der Zürcher Kantonalbank ausgeben. So wollen sich die Kriminellen Zugang zu E-Banking-Konten verschaffen, wie Sie hier lesen können. Wenn Sie mehr zu Cybercrime und Cybersecurity lesen möchten, melden Sie sich hier für den Newsletter von Swisscybersecurity.net an. Auf dem Portal lesen Sie täglich News über aktuelle Bedrohungen und neue Abwehrstrategien.

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