Duell alter Super-League-Hasen – Zeidler vs. Croci-Torti: Wer hat diesmal die Nase vorn?

GC-Coach Peter Zeidler will seine persönliche Bilanz gegen Luganos Mattia Croci-Torti am Sonntag etwas aufpolieren.
Von den amtierenden Super-League-Trainern stand sich kein Duo häufiger gegenüber als Peter Zeidler und Mattia Croci-Torti. Wenn am Sonntag GC den FC Lugano empfängt (hier ab 16:30 Uhr im Liveticker), bestreiten die beiden bereits ihr 16. Duell, das 15. in der höchsten Schweizer Spielklasse. War zu Beginn noch Zeidler erfolgreicher (von den ersten 5 Spielen gegen Croci-Torti verlor er nur 1), hat sich das Blatt in der Zwischenzeit gewendet. Croci-Torti hatte in den folgenden 10 Partien gegen den Deutschen nur einmal das Nachsehen. Insgesamt sieht die Bilanz für den Tessiner knapp positiv aus (6 Siege, 5 Unentschieden, 4 Niederlagen). Sein 200. Spiel als Lugano-Trainer endete im letzten September gegen Zeidlers Lausanne 1:1. Cupfinal 2022 ging an Croci-Torti Als Coach des FC St. Gallen hat der 63-jährige Zeidler auch das bisher wichtigste Spiel gegen den knapp 20 Jahre jüngeren Croci-Torti verloren. Im Cupfinal 2022 setzte sich Lugano deutlich mit 4:1 durch. Vor jener Partie gab es auch den einzigen kleineren Reibungspunkt zwischen den beiden impulsiven Übungsleitern: Croci-Torti schickte mit der Aussage, er habe mehr Lust auf den Cupsieg als Zeidler, eine leichte Provokation in die Ostschweiz. Dass sowohl Zeidler als auch Croci-Torti als alteingesessene Super-League-Trainer bezeichnet werden können, unterstreicht folgende Statistik: Der GC-Coach kommt am Sonntag zu seinem 280. Spiel – seit Einführung der Super League in der Saison 2003/04 hat keiner mehr erreicht. Croci-Torti zieht mit Nummer 184 mit Murat Yakin auf Platz 13 dieser Liste gleich.
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