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Europa League: 2. Quali-Runde – St. Gallens Europa-League-Traum platzt in Lissabon jäh

Europa League: 2. Quali-Runde – St. Gallens Europa-League-Traum platzt in Lissabon jäh
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Nach dem 2:1-Coup im Hinspiel zeigt Benfica Lissabon den St. Gallern im Rückspiel die Grenzen auf und gewinnt 5:0.

- Der FC St. Gallen verliert das Rückspiel der 2. Qualifikationsrunde zur Europa League gegen Benfica Lissabon mit 0:5 (Hinspiel 2:1). - Vangelis Pavlidis erzielt vier der fünf Tore der Portugiesen, kurz nach dem zweiten Treffer fliegt Jozo Stanic vom Platz (57. Minute). - Damit geht es für die Ostschweizer kommenden Donnerstag in der Conference League gegen Sheriff Tiraspol (MDA) weiter. Für den FC St. Gallen ist der Traum von der Europa-League-Gruppenphase geplatzt. Nach dem 2:1-Coup im Hinspiel wurden die Portugiesen ihrer Favoritenrolle im Estadio da Luz gerecht und schafften mit einem 5:0-Heimsieg die Wende. Der Sieg von Benfica war verdient, fiel letztlich aber wohl etwas zu hoch aus. In die Karten spielte dem Heimteam ein Platzverweis von Jozo Stanic. Der Innenverteidiger hatte früh eine gelbe Karte gesehen und handelte sich in der 57. Minute eine zweite ein, womit der Arbeitstag für ihn zu Ende war und derjenige seiner Teamkollegen deutlich erschwert wurde. Mit einem Mann weniger waren die St. Galler chancenlos und fingen sich die Gegentreffer Nummer 3 und 4 ein – auch sie gingen auf das Konto von Vangelis Pavlidis, der schon die ersten beiden Tore erzielt hatte. Starker Beginn der Espen Die St. Galler hatten einen starken Start in die Partie hingelegt und so gar nicht den Eindruck erweckt, sich nur hinten reinstellen zu wollen. Mit dem aufsässigen Spiel der Gäste hatten die Portugiesen ihre liebe Mühe. Besser wurde es aus Sicht des Heimteams erst nach dem Führungstreffer, an dessen Ursprung ein langer Einwurf stand. Pavlidis (11.) brachte den Ball nach einem Querpass von Rafa Silva im Tor unter. Benfica hatte danach zwar das Zepter in der Hand, ein weiterer Treffer fiel vor der Pause jedoch nicht. FCSG-Goalie Lukas Watkowiak vertrat den verletzten Lawrence Ati Zigi würdig und glänzte in der 37. Minute mit einer starken Intervention. Auf der anderen Seite hämmerte Aliou Baldé den Ball aus spitzem Winkel an den Pfosten. Ein Nackenschlag zu viel Auch nach der Pause waren es die Portugiesen, die das Spiel kontrollierten, wobei die St. Galler dem Heimteam das Leben mit ihrem hohen Pressing aber weiter schwer machten. In der 55. Minute zappelte der Ball dann zum zweiten Mal hinter Watkowiak in den Maschen. Der nächste Nackenschlag für die St. Galler war dann der eingangs erwähnte Platzverweis gegen Stanic (57.). Für die Portugiesen hingegen war es der Dosenöffner: Nach den Toren 3 und 4 von Pavlidis (66./74.) erhöhte Clément Lenglet (82.) per Foulpenalty auf 5:0. So geht es weiter Der Weg des FC St. Gallen geht damit in der Qualifikation zur Conference League weiter. Gegner in der 3. Runde ist der moldauische Klub Sheriff Tiraspol. Das Hinspiel findet kommenden Donnerstag auswärts statt. In der Super League steht bereits diesen Sonntag das Ost-Derby beim FC Vaduz an.

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