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Formel-1-Liveticker: Geldstrafe für Ferrari

Formel-1-Liveticker: Geldstrafe für Ferrari

Aktuell im Formel-1-Liveticker: +++ Antonelli-Bestzeit am Freitag in Spa +++ Geldstrafe für Ferrari +++ Verwarnung für Nico Hülkenberg +++

Ferrari muss für die Fehler bei der Reifenrückgabe jeweils 5.000 Euro zahlen. Macht also 10.000 Euro insgesamt. Im sehr kurzen Urteil der Rennkommissare heißt es, dass es sich laut Angaben des Teams um ein "Versehen" gehandelt habe. Belgien GP Formel-1-Liveticker: Geldstrafe für Ferrari Aktuell im Formel-1-Liveticker: +++ Antonelli-Bestzeit am Freitag in Spa +++ Geldstrafe für Ferrari +++ Verwarnung für Nico Hülkenberg +++ Geldstrafe für Ferrari Hamilton: Noch Probleme im Mittelsektor Der Rekordweltmeister berichtet nach P4 heute: "Das Auto fühlt sich insgesamt gut an, aber im mittleren Sektor fehlt uns noch ein bisschen. Deshalb versuchen wir gerade herauszufinden, woran das liegt." "Es scheint ein wenig mit dem Abtrieb zusammenzuhängen", sagt Hamilton. Zwar könnte man mehr Downforce ans Auto packen, aber dadurch würde man auf den Geraden Zeit verlieren. Davon abgesehen betont er zudem noch: "Mercedes ist immer das Team, das es zu schlagen gilt. Das war schon das ganze Jahr über so." Und daran ändere sich wohl auch in Spa nichts. Pirelli rechnet mit einem Stopp Sollte es am Sonntag nicht regnen, geht Pirelli nur von einem Boxenstopp aus. Simone Berra erklärt, dass ein Einstopprennen aktuell "sehr wahrscheinlich" sei. Davon abgesehen verrät er, dass der Regen für kleinere Überraschungen gesorgt habe. "Der Regen, der über Nacht und den ganzen Tag über fiel, hat den Grip auf der Strecke erheblich verringert, wodurch die Rundenzeiten im Vergleich zu unseren Erwartungen und denen der Teams gestiegen sind", so Berra. Er stellt aber auch klar: "Sofern es nicht zu weiteren Niederschlägen kommt, wird sich die Strecke allmählich mit Gummi bedecken und wieder das erwartete Niveau erreichen." Haas: Noch immer zu weit weg P12 und P14 heute für das US-Team. "Im Großen und Ganzen bin ich ziemlich zufrieden, denn das Auto hat sich heute stark angefühlt", berichtet Oliver Bearman, der jedoch weiß, dass Haas noch immer Performance fehlt. "Mit dem neuen [Front-]Flügel haben sich die Eigenschaften, unter denen wir bei den letzten Rennen zu leiden hatten, leicht verbessert, daher bin ich ziemlich zufrieden", sagt der Brite zwar. Er betont jedoch auch: "Wir sind immer noch weit davon entfernt, wo wir eigentlich sein müssten. Wir sind noch lange nicht auf dem Niveau von VCARB, wir sind noch lange nicht auf dem Niveau von Alpine." "Wir haben einen kleinen Schritt gemacht, aber wir brauchen noch vier- oder fünfmal so viele Schritte, um aus eigener Kraft um die Punkte kämpfen zu können", stellt er klar. Vasseur: Freitag ohne Wert Der Ferrari-Teamchef hat auch über die sportliche Situation gesprochen und betont: "Wenn man sich die letzten drei oder vier Freitage ansieht, ist das nicht immer repräsentativ für die Qualifikation." "Ich glaube, wir fahren alle mit unterschiedlichen Modi, unterschiedlichen Benzinmengen und so weiter", erinnert er. Daher müsse man abwarten, wie es morgen aussehe. Ferrari landete heute nur auf P4 und P11. Lewis Hamilton fehlten 0,747 Sekunden auf die Tagesbestzeit von Antonelli, Leclercs schnellste Rundenzeit wurde wegen Tracklimits gestrichen. Was machen die neuen Regeln mit Spa? Bereits im Vorfeld von Spa wurde viel über das neue Reglement in diesem Jahr gesprochen. Lando Norris erklärt wenig begeistert: "Es mangelt einfach überall am Deployment." "Um ehrlich zu sein, fehlt es uns auf jeder einzelnen Geraden an Deployment. Ich glaube, am schlimmsten ist es durch Blanchimont. Wir fallen von fast 320 auf 270 km/h zurück, weil wir einfach keine Batterie mehr haben", so der Brite. Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur ergänzt: "Spa ist auf jeden Fall eine Herausforderung. Das war schon immer so, aber angesichts des Energiebedarfs ist es jetzt eine noch größere Herausforderung." Auf einer Geraden sei man "20 km/h langsamer" als ein anderes Auto, auf der nächsten dann plötzlich "zehn bis 15 km/h schneller", so Vasseur. Das Rennen erfordere daher eine gute Vorbereitung im Hinblick auf die Batterie. Norris noch nicht zufrieden Trotz P2 heute ist der Weltmeister nicht ganz glücklich. Er berichtet: "FT1 war nicht besonders gut. FT2 lief schon etwas besser, ich bin aber immer noch nicht ganz zufrieden mit dem Auto." "Es lässt sich nach wie vor sehr, sehr schwer fahren", betont er, "aber wir scheinen ein Stück näher dran zu sein". Allerdings dürfe man das an einem Freitag nicht überbewerten. "Am Freitag sind wir im Training immer ziemlich nah dran. Ich glaube, wir zeigen einfach mehr Tempo als einige unserer Konkurrenten", erklärt Norris. Trotzdem sei man "relativ konkurrenzfähig", sagt er vorsichtig optimistisch. "Aber wir wollen auf keinen Fall voreilig sein. Ich denke, wir sollten nichts anderes als das Übliche erwarten", so der Weltmeister. Verwarnung für Hülkenberg Das Urteil im Fall Hülkenberg ist da. Er bekommt eine Verwarnung für das missachten einer gelben Flagge in FT1. Hier das lange Urteil im Wortlaut: "Während der Session wurde am rechten Rand der Fahrbahn an der Einfahrt in Kurve 5 ein Fahrzeug angehalten, was eine doppelte gelbe Flagge auslöste. Die Beweislage ergab, dass die doppelte gelbe Flagge erst ausgerufen wurde, nachdem Fahrzeug 27 bereits in den betreffenden Marshaling-Sektor eingefahren war und nachdem Fahrzeug 27 das angehaltene Fahrzeug bereits passiert hatte." "Der Fahrer hatte daher keine Möglichkeit, vor dem Einfahren in den Sektor zu reagieren. Der Fahrer gab an, dass er weder gelbe Flaggen an der Strecke noch eine gelbe Leuchtanzeige gesehen habe und ihm daher nicht bewusst gewesen sei, dass in diesem Sektor eine doppelte gelbe Flagge galt." "Die Beweislage zeigte jedoch, dass, als sich der Fahrer dem Scheitelpunkt von Kurve 6 näherte, eine Warnung in Form einer gelben Flagge am Lenkrad von Auto 27 angezeigt wurde und in Kurve 7 eine grüne Leuchtanzeige zu sehen war." "Aufgrund der Anzeige auf dem Armaturenbrett nahm der Fahrer den Fuß vom Gas. Er sagte, er habe dies getan, weil er die Leuchte an seinem Lenkrad bemerkt und die grüne Leuchttafel gesehen habe, die das Ende eines gelben Abschnitts anzeigte." "Er sagte, er habe nicht gewusst, dass er sich in einem doppelt gelben Abschnitt befand, habe aber anhand der Leuchte am Lenkrad und der grünen Leuchttafel erkannt, dass der Abschnitt gelb war. Er sagte, dass sich vor ihm auf der Strecke nichts befand, was auf eine Gefahr hingedeutet hätte." "Die Warnleuchte am Lenkrad blinkte. Das Team räumte ein, dass dies wahrscheinlich auf einen doppelten gelben Sektor hindeutete, während ein einzelner gelber Sektor durch eine dauerhaft leuchtende Warnleuchte angezeigt wird." "Die Rennkommissare räumen jedoch ein, dass der Fahrer beim Durchfahren der Richtungswechsel in den Kurven 5 und 6 und bevor er die grüne Ampelanlage passierte, nur sehr begrenzte Möglichkeiten hatte, zu erkennen, dass die Leuchte am Lenkrad blinkte, um einen doppelten gelben Sektor anzuzeigen." "Angesichts der Umstände waren die Rennkommissare der Ansicht, dass dem Fahrer verzeiht werden könne, nicht gewusst zu haben, dass er sich in einem doppelten gelben Sektor befand, und akzeptierten die Aussage des Fahrers, dass er dies nicht gewusst habe." "Er wusste jedoch, dass er sich zumindest in einem einfachen gelben Sektor befand. Außerdem konnte er nicht wissen, dass es sich definitiv nicht um einen doppelten gelben Sektor handelte." "Die Reaktion des Fahrers, den Fuß vom Gaspedal zu nehmen und die Geschwindigkeit etwas zu verringern, war unzureichend, um den Erwartungen an einen Fahrer in einem doppelten gelben Bereich gerecht zu werden." "Daher hat der Fahrer die Vorschriften nicht eingehalten. Unter Berücksichtigung der beschriebenen außergewöhnlichen Umstände kamen die Rennkommissare jedoch zu dem Schluss, dass eine Verwarnung des Fahrers die angemessene Strafe sei." Audi weiter hinten als zuletzt Nur P13 und P17 heute und Nico Hülkenberg gesteht: "Die Top 10 sind vielleicht etwas weiter entfernt als bei den letzten beiden Malen, aber mal sehen, was wir morgen erreichen können." Er erklärt: "Die Sektoren 1 und 3 sind Hochgeschwindigkeitssektoren, und Sektor 2 ist dann der Sektor, in dem es auf Grip ankommt. Ich glaube, dieses Wochenende wird es hier wahrscheinlich etwas anspruchsvoller", so Hülkenberg. Der Deutsche wartet noch immer auf seinen ersten WM-Punkt in diesem Jahr. Antonelli: "Große Schwierigkeiten" in FT1 Der WM-Leader ist trotz P1 nur bedingt happy mit dem Freitag. "Im ersten Training hatten wir große Schwierigkeiten, viel größere als erwartet", berichtet er und erklärt, dass der Mercedes stark gerutscht sei. "Ich kann nicht allzu sehr ins Detail gehen, aber insgesamt rutschte das Auto ziemlich stark, und ich hatte einfach Schwierigkeiten, das Vertrauen in das Auto zu finden", so Antonelli. In FT2 sei es dann besser gelaufen. Trotzdem habe man aber noch "eine Menge Arbeit" vor sich, weil auch die Konkurrenten schnell seien. Verstappen ohne "größere Probleme" Der Niederländer war schon einmal unzufriedener an einem Freitag. Er erklärt nach P3: "Für mich lief es ganz gut, ich hatte eigentlich keine größeren Probleme. Das Auto war in einem ziemlich guten Fenster." "Wahrscheinlich wird in FT2 der tatsächliche Abstand noch etwas deutlicher, aber das ist nichts Schockierendes oder Unerwartetes", so Verstappen, dem am Ende 0,472 Sekunden auf die Bestzeit fehlten. "Es ist auch in puncto Energiemanagement eine ziemlich anspruchsvolle Strecke. Es scheint, als wären wir auf den Geraden etwas langsamer als einige unserer Konkurrenten, aber was die Balance angeht, läuft es ganz gut", betont er. Untersuchung gegen Ferrari Nicht nur Nico Hülkenberg droht noch Ärger, auch Ferrari hat sich eine Untersuchung eingehandelt. Bei der Scuderia geht es darum, dass bei Hamilton und Leclerc jeweils zwei Reifensätze nach FT1 nicht korrekt an Pirelli zurückgegeben wurden. Der Fall liegt jetzt bei den Rennkommissaren. Formel 2: Ferrari-Junior auf Pole Morgen alles anders? Experte Karun Chandhok glaubt, dass sich das Kräfteverhältnis morgen noch einmal komplett umkehren könnte. Bei Sky erklärt er, dass die Abstände an der Spitze teilweise ungewöhnlich groß seien. "Die Teams werden sich intensiv mit den Berechnungen zum Energie-Deployment beschäftigen und versuchen, die beste Lösung zu finden", erklärt er. "In den Fabriken wird über Nacht viel gearbeitet werden. Ich glaube nicht, dass es selbstverständlich ist, dass wir morgen das gleiche Bild sehen werden", sagt er daher. Er wäre beispielsweise "überrascht, wenn Verstappen so weit hinter Antonelli zurückliegen würde". Dem Niederländer fehlte am Ende des Tages fast eine halbe Sekunde. Geldstrafe und Verwarnung Zwei Sachen aus FT1 wollen wir noch nachreichen: Carlos Sainz hat für das Überfahren der weißen Linie am Boxeneingang eine Verwarnung erhalten. Zudem muss Aston Martin 100 Euro zahlen, weil Jak Crawford in der Boxengasse mit 80,1 km/h geblitzt wurde. Erlaubt sind lediglich glatt 80. Jetzt Session-Ticker öffnen! In zehn Minuten beginnt dann auch das zweite Training in Spa und wir verlagern das Geschehen damit erst einmal wieder in unseren Session-Ticker. Hier ist also kurz Pause, nach dem Ende des Trainings geht es an dieser Stelle wie üblich weiter mit den Stimmen zum Freitag. Und wenn ihr wissen wollt, wie ihr die Formel 1 am Belgien-Wochenende im Livestream sehen könnt, dann erfahrt ihr das hier!

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