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Formel-1-Liveticker: Untersuchung gegen Lewis Hamilton

Formel-1-Liveticker: Untersuchung gegen Lewis Hamilton

Aktuell im Formel-1-Liveticker: +++ Antonelli gewinnt in Spa vor Leclerc +++ Russell nach Crash mit Hamilton raus +++ Nachträgliche Untersuchung gegen Ferrari +++

Das Ergebnis ist noch nicht final. Gegen Lewis Hamilton gibt es noch eine Untersuchung wegen einer unsicheren Freigabe nach seinem Boxenstopp. Bei einer Zeitstrafe könnte er P4 nachträglich noch verlieren. Wir behalten die Sache im Auge. GP Belgien Formel-1-Liveticker: Untersuchung gegen Lewis Hamilton Aktuell im Formel-1-Liveticker: +++ Antonelli gewinnt in Spa vor Leclerc +++ Russell nach Crash mit Hamilton raus +++ Nachträgliche Untersuchung gegen Ferrari +++ Untersuchung gegen Hamilton Antonelli "das ganze Wochenende dominant" Teamchef Toto Wolff lobt den WM-Leader bei Sky und erklärt: "Er war das ganze Wochenende schon dominant, so wie in Silverstone. Und den Sieg hat er sich heute verdient." "In Silverstone hätte er gewinnen müssen, und das hat er heute hier nachgeholt", so Wolff, der natürlich weniger glücklich über die erneute Nullnummer von George Russell ist. "Das war ein neues Problem, aber das war nicht nur auf Georges Seite, sondern es hat alle Mercedes-Motoren betroffen, manche mehr, manche weniger", so Wolff über das von Russell beschriebene Problem. "Wir haben einen Motor, der ist unheimlich stark, ein Auto, das ist schnell, aber einfach noch nicht stabil genug. Und das müssen wir noch hinkriegen, weil es auch wertvolle Punkte sind, die wir in der Konstrukteurs-WM verlieren", so der Teamchef. Warum Leclerc keine Strafe bekam Auch das haben die Rennkommissare inzwischen begründet. Da gab es ja eine Berührung mit Oscar Piastri. Hier heißt es im Urteil: "Im Anfahrbereich zur Kurve 5 setzte Auto 81 zum Überholen von Auto 16 auf der Außenseite an. Auto 81 überlappte Auto 16 zwar teilweise, doch die Vorderachse von Auto 81 befand sich nicht vor der Vorderachse von Auto 16, und es bestand keine Möglichkeit, dass Auto 81 aus dieser Position heraus ein Überholmanöver abschließen konnte." "Nach Feststellung der Rennkommissare hat Wagen 16 Wagen 81 nicht absichtlich an den Rand der Strecke gedrängt. Wagen 16 folgte vor der Einfahrt in Kurve 5 der Ideallinie, indem er sich leicht nach links bewegte, um sich für Kurve 5 vorzubereiten, und es kam zu einer seitlichen Berührung zwischen den beiden Wagen." "Unter diesen Umständen beschlossen die Rennkommissare, keine weiteren Maßnahmen zu ergreifen." Warum Hamilton eine Strafe bekam Eine Strafe bekam Hamilton heute schon, nämlich für den besagten Unfall mit Russell. Die Rennkommissare erklären das in ihrem Urteil so: "Bei der Anfahrt auf Kurve 5 in der ersten Runde versuchte Wagen 63, an der Außenseite von Wagen 44 vorbeizuziehen, und hatte dabei einen ausreichenden Überlappungsabstand aufgebaut, um Anspruch auf Platz zu haben." "Wagen 44 blieb auf der Innenseite. Während der Kurvenfahrt geriet Wagen 44 ins Untersteuern und kam trotz des Versuchs, Wagen 63 durch eine Gegenlenkung auszuweichen, mit seinem linken Vorderrad an der rechten Seite von Wagen 63 in Kontakt." "Die Rennkommissare stellten fest, dass Auto 63 innerhalb des verfügbaren Platzes blieb und dass die Kollision dadurch verursacht wurde, dass Auto 44 nicht in der Lage war, einen ausreichenden Abstand einzuhalten." "Die Rennkommissare erkennen mehrere mildernde Umstände an. Auto 44 nahm die Anwesenheit von Auto 63 wahr, versuchte, angemessenen Platz zu lassen, und unternahm einen ernsthaften Versuch, einen Kontakt zu vermeiden." "Die Kollision resultierte aus einem Verlust des Grips an der Vorderachse und nicht aus einem aggressiven oder absichtlichen Manöver. Zudem ereignete sich der Vorfall in der ersten Runde, in der ein verminderter Grip und beengte Rennbedingungen bekanntlich herrschen." "Aus diesen Gründen sind die Rennkommissare der Ansicht, dass - obwohl Wagen 44 die alleinige Schuld an der Kollision trägt - eine Zeitstrafe von fünf Sekunden anstelle der üblichen Zehn-Sekunden-Zeitstrafe gemäß den FIA-Strafrichtlinien die angemessene Strafe darstellt." Russell: Hatte keine Batterie Der Mercedes-Pilot sagt über seinen frühen Ausfall heute: "Ich hatte einen guten Start, kam hervorragend durch die erste Kurve und hing direkt hinter Verstappen. Aber aus irgendeinem Grund entschied sich die Batterie, in Kurve 1 nicht zu laden." "Ich fuhr also durch die erste Kurve, die Batterie lud nicht, und ich kam mit einem Ladestand von nur 35 Prozent aus der Kurve", so Russell, der durch auf der Kemmel-Geraden natürlich ein leichtes Opfer war. "Ich erreichte den höchsten Punkt der Eau Rouge mit null Prozent Batterieladung. Ehrlich gesagt war das gefährlich. Ich wurde von drei Autos überholt", berichtet er. Danach kam es dann zum Unfall mit Hamilton. Seine kompletten Aussagen findet ihr hier. Jetzt Fahrer bewerten Wir atmen erst einmal durch, denn auch an diesem Wochenende habt ihr bei uns wieder die Möglichkeit, die Piloten für ihre Leistung zu bewerten. Wer waren eurer Meinung nach die besten Fahrer in Spa? Jetzt abstimmen! Jetzt Session-Ticker öffnen! In zehn Minuten beginnt das Rennen in Spa und wir verlagern das Geschehen damit erst einmal in unseren Session-Ticker. Hier ist also kurz Pause, nach der Zieldurchfahrt geht es an dieser Stelle weiter mit den Stimmen zum Grand Prix. Und wenn ihr wissen wollt, wie ihr die Formel 1 am Belgien-Wochenende im Livestream sehen könnt, dann erfahrt ihr das hier. Untersuchung Alexander Albon hat sich bereits vor dem Start eine Untersuchung eingehandelt. Wir wissen nicht ganz genau, um was es geht, die Rennleitung meldet als Grund lediglich "CAR SAFETY LIGHTS", also die Sicherheitslichter am Auto. Dürfte aber vermutlich sowieso keine große Rolle spielen, weil Williams hier im Normalfall eh nicht um Punkte mitkämpfen wird. Alle im Grid Dunkle Wolke Boxengasse offen Ihr kennt das Spiel: 40 Minuten noch bis zum Start und damit öffnet jetzt die Boxengasse in Spa. Zehn Minuten haben die Fahrer nun, um sich auf den Weg in die Startaufstellung zu machen. Die Startreifen sehen wir hier allerdings noch nicht. Die werden erst gleich im Grid montiert. Die finale Reifenwahl erfahren wir erst wenige Minuten vor dem Start. Red Bull findet Marko-Nachfolger Die BBC berichtet, dass Red Bull einen Quasi-Nachfolger für Helmut Marko gefunden hat. So soll Gwen Lagrue von Mercedes zu den Bullen wechseln und dort eine Führungsrolle im Nachwuchsprogramm übernehmen. Aktuell ist Lagrue noch als "Driver Development Advisor" bei Mercedes unter Vertrag. Offiziell bestätigt ist der Wechsel zu Red Bull allerdings noch nicht. Ferrari hofft aufs Podium Charles Leclerc und Lewis Hamilton fahren nur von P4 und P5 los. Der Monegasse stellt jedoch klar, dass er ein Podium heute noch für möglich halte. "Das Überholen wird für uns allerdings schwierig werden", betont er aber auch. Daher werde es wichtig sein, gleich beim Start nach vorne zu kommen. "Wenn wir uns da die Position auf der Strecke holen, haben wir hoffentlich genug Pace, um vorne zu bleiben", so Leclerc. Fahrerparade Strafe für Sainz Carlos Sainz ist der fünfte Fahrer, der an diesem Wochenende eine Gridstrafe kassiert. Er hat eine neue Kontroll-Elektronik für den Motor bekommen und muss damit in der Startaufstellung zehn Plätze zurück. Die aktualisierte Startaufstellung findet ihr hier. Aston Martin: Letztes hartes Rennen? Aston Martin plant für Budapest ein großes Update. Das Rennen heute soll daher das letzte sein, bei dem man hoffnungslos hinterherfährt. "Wir wissen, dass es hier nicht viel zu gewinnen gibt", sagt Lance Stroll. "Es geht darum, dieses Wochenende hinter uns zu bringen und uns auf das zu konzentrieren, was in Budapest auf uns wartet", so der Kanadier. Und auch Mike Krack betont: "Es wird kein leichtes Rennen." "Aber wir werden uns darauf konzentrieren, morgen das Beste herauszuholen. Nur noch ein Rennen, dann können wir uns auf Budapest konzentrieren", betont er. Bleibt nur zu hoffen, dass das Update dann auch wirklich wie erhofft zündet ...

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