Für 160 Steuermillionen pro Jahr genügen 3 Seiten über Nachhaltigkeit

Der Kanton Luzern plant, einen Teil der OECD-Steuer-Mehreinnahmen mit einem Innovationsbeitrag an die Wirtschaft zurückzugeben. Firmen müssen dabei minimale Nachhaltigkeitsvorgaben erfüllen. Eine Wirkung wird es trotzdem haben, sagt ein Experte.
Hinter dem diskreten Namen «Weiterentwicklung Standortförderung» verbirgt sich eine millionenschwere Abstimmungsvorlage. Am 27. September befindet die Luzerner Stimmbevölkerung über ein Massnahmenpaket, das jährlich rund 300 Millionen Franken kosten wird. Regierung und Parlament wollen damit den Kanton attraktiv halten – trotz der OECD-Mindeststeuer und dank der Mehreinnahmen, die sie beschert. Grösste Massnahme ist der Luzerner Innovationsbeitrag (LIB). Mit rund 160 Millionen Franken pro Jahr sollen über den LIB Unternehmen unterstützt werden, die in Forschung, Entwicklung und Innovation investieren. Weiterlesen? Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.
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