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Günstiger als Klimaanlage: Schlaf-Trick aus altem Ägypten sorgt für Abkühlung bei über 30 Grad

Günstiger als Klimaanlage: Schlaf-Trick aus altem Ägypten sorgt für Abkühlung bei über 30 Grad
Source:chip

Heiße Sommernächte rauben vielen Menschen den Schlaf. Lange bevor es jedoch Klimaanlagen oder Ventilatoren gab, nutzten die Menschen eine einfache Methode, um sich abzukühlen.

Wenn das Thermometer auch nachts kaum unter 25 Grad fällt, wird erholsamer Schlaf schnell zur Herausforderung. Klimaanlagen schaffen zwar Abhilfe, verbrauchen jedoch viel Strom und sind längst nicht in jedem Haushalt vorhanden. Eine Alternative stammt aus dem Alten Ägypten: Dort kühlten Menschen ihre Schlafumgebung mit feuchten Tüchern oder Laken. Der Effekt beruht auf der sogenannten Verdunstungskälte – einem physikalischen Prinzip, das auch heute noch funktioniert. chip newsletter Ihr 4-Wochen-Plan für erholsame Nächte - direkt ins Postfach Abonnieren Sie den Gesundheit & Fitness Newsletter und entdecken Sie wertvolle Tipps für besseren Schlaf. Mit unserer neuen Newsletter-Serie „Besser schlafen in 4 Wochen“ begleiten wir Sie Schritt für Schritt zu mehr Erholung und entspannten Nächten. So funktioniert der Ägypten-Trick Für die Methode wird ein dünnes Baumwolltuch oder Bettlaken mit kaltem Wasser angefeuchtet und anschließend gut ausgewrungen. Das feuchte Tuch kann entweder als leichte Decke verwendet oder vor einem geöffneten Fenster beziehungsweise einem Ventilator aufgehängt werden. Beim Verdunsten des Wassers wird der Umgebung Wärme entzogen. Dadurch entsteht laut Ruhr ein kühlender Effekt, der die gefühlte Temperatur senken kann. Besonders gut funktioniert die Methode in trockener Luft, da dort mehr Wasser verdunsten kann. Warum der Trick funktioniert Das Prinzip basiert auf der Verdunstungskälte. Damit Wasser von der flüssigen in die gasförmige Form übergeht, benötigt es Energie. Diese entzieht es der Umgebung – also auch der Luft oder dem Körper. Deshalb fühlt sich feuchte Haut an einem warmen Tag kühl an, sobald Wasser verdunstet. Auch das Umweltbundesamt empfiehlt in Hitzeperioden Maßnahmen, die das Raumklima verbessern, etwa nächtliches Lüften, tagsüber konsequent verschattete Räume und den Einsatz leichter Textilien. Das sollten Sie beachten Der Trick eignet sich vor allem bei trockener Sommerluft. Ist die Luftfeuchtigkeit bereits sehr hoch, verdunstet das Wasser deutlich langsamer und der Kühleffekt fällt geringer aus. Zudem sollte das Laken nur feucht und nicht tropfnass sein, damit Matratze und Bettwäsche nicht durchnässen und sich kein Schimmel bildet. Wer einen Ventilator nutzt, sollte das feuchte Tuch nicht direkt auf das Gerät legen, sondern mit etwas Abstand davor platzieren. So kann die Luft den Verdunstungseffekt unterstützen. Weitere Tipps für kühlere Nächte Neben dem feuchten Laken helfen weitere Maßnahmen gegen Hitze im Schlafzimmer: - Schlafzimmer tagsüber abdunkeln und Fenster geschlossen halten. - Erst in den kühleren Abend- oder Morgenstunden lüften. - Bettwäsche aus Baumwolle oder Leinen verwenden. - Auf schwere Mahlzeiten und Alkohol kurz vor dem Schlafengehen verzichten. - Lauwarm duschen statt eiskalt – so gerät der Körper nicht in eine Gegenreaktion.

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