Gut für Österreich - Zulieferer jubelt über Eindampfen der VW-Palette

Volkswagen will seine Modellpalette eindampfen. Klingt nach Krise und hat auch damit zu tun. Doch die Pläne stoßen auch auf Zustimmung. Etwa beim französischen Autozulieferer Forvia. Und auch Österreich hat etwas davon.
Volkswagen will seine Modellpalette eindampfen. Klingt nach Krise und hat auch damit zu tun. Doch die Pläne stoßen auch auf Zustimmung. Etwa beim französischen Autozulieferer Forvia. Und auch Österreich hat etwas davon. Forvia befürwortet die Pläne seines Hauptkunden Volkswagen ausdrücklich: „Wir begrüßen diesen Schritt, weil er insgesamt Komplexität aus dem System nimmt, mit der wir als Zulieferer konfrontiert waren und die definitiv die Wettbewerbsfähigkeit der VW-Produkte und damit letztlich auch unseren Umsatz beeinträchtigt“, sagte Forvia-Chef Martin Fischer. Zu Forvia gehört auch der deutsche Zulieferer Hella. Hella betreibt in Österreich nach eigenen Angaben zwei Standorte mit 450 Beschäftigten. Volkswagen hatte kürzlich angekündigt, seine Modellpalette in den kommenden Jahren zu halbieren und die Vielfalt bei Ausstattungsoptionen um bis zu 75 Prozent zu verringern. Die Maßnahmen sind Teil eines laufenden Umbaus unter VW-Konzernchef Oliver Blume, um Kosten zu senken und im Wettbewerb mit chinesischen Konkurrenten zu bestehen. Die derzeit herrschende Krise in der Automobilindustrie trifft auch die Zulieferer – Zahlreiche große Unternehmen kündigen Werksschließungen und massiven Stellenabbau an.
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