Hitze sorgt für Boom bei Klimaanlagen

Die nächste Hitzewelle steht bereits in den Startlöchern. Kommende Woche sollen die Temperaturen in Oberösterreich wieder deutlich nach oben klettern. Das macht sich auch im Handel bemerkbar: Die Nachfrage nach Klimageräten für Wohnungen und Häuser steigt spürbar.
Die Auftragsbücher der heimischen Klimatechniker sind voll – heuer sogar früher als üblich. Auslöser war die Hitzewelle im Juni. Doch auch jetzt im Hochsommer reißt die Nachfrage nach Klimaanlagen nicht ab. Klimatechniker Gerhard Mayr sagt: „Die Nachfrage hat sich im Vergleich zu den vergangenen Sommern verdreifacht. Wir kommen derzeit auf rund 15 Anfragen pro Tag.“ Leider würden sich viele Kundinnen und Kunden erst für eine Klimaanlage entscheiden, wenn die Hitze bereits da ist. „Dadurch entstehen innerhalb weniger Tage außergewöhnlich viele Anfragen für Beratung, Montage und Service“, so Klimatechniker Markus Paschl aus Linz. Großteil der Aufträge von Privathaushalten In den Klimatechnik-Betrieben herrscht Hochbetrieb, um die vielen Anfragen bewältigen zu können. Zwar investieren auch Unternehmen und Büros verstärkt in Klimaanlagen, der Großteil der Aufträge kommt aber weiterhin aus Privathaushalten. Vor allem Schlafzimmer sowie Wohn- und Essbereiche sollen gekühlt werden, sagt Klimatechniker Gerhard Mayr: „Grundsätzlich wollen die Kunden gekühlte Schlafzimmer, aber auch Wohn- und Essbereiche.“ Wochenlange Wartezeiten Wer allerdings auf eine rasche Installation hofft, wird enttäuscht. Bis eine Klimaanlage bestellt und montiert werden kann, vergehen derzeit etwa drei bis vier Wochen, sagt Mayr. Im Sommer werden daher in vielen Klimatechnik-Unternehmen die Teams verstärkt – soweit dies mit Leiharbeitskräften möglich ist. „Die größte Herausforderung ist der anhaltende Fachkräftemangel“, so Paschl.
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