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Kommentar: Kein Selbstgänger - aber viele gute Signale bei St. Pauli

Kommentar: Kein Selbstgänger - aber viele gute Signale bei St. Pauli
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Drei Faktoren stimmen zuversichtlich: Warum beim FC St. Pauli die Hoffnung auf eine erfolgreiche Saison wächst.

FC St. Pauli Kommentar: Kein Selbstgänger - aber viele gute Signale bei St. Pauli Drei Faktoren stimmen zuversichtlich: Warum beim FC St. Pauli die Hoffnung auf eine erfolgreiche Saison wächst. Das eine richtig gibt es nicht. Im professionellen Fußball kann man als Verantwortlicher zwar einige Faustregeln verfolgen. Am Ende aber hat – bei allem monetären Einfluss – alles noch mit Menschen zu tun, und im Umgang mit solchen ist Empathie gefragt, um zu einer positiven Entwicklung zu kommen. Beim FC St. Pauli deutet aktuell vieles darauf hin, dass die Entscheidungen, die nach dem Bundesliga-Abstieg getroffen wurden, durch die Bank die richtigen gewesen sind. Klar, man muss Vorsicht walten lassen. Es gibt immer Dinge wie schwere Verletzungen von wichtigen Spielern, fehlendes Spielglück, falsche Schiedsrichterentscheidungen, die nicht alles kalkulierbar machen. Und doch ist ein Bild des Kiezklubs entstanden in den ersten Wochen der neuen Saison. Eines, das durchaus die Hoffnung nährt, dass da etwas Neues entsteht, das Spaß bereiten und auch sportlichen Erfolg haben kann. Es ist kein Selbstgänger, nach vielen Niederlagen Aufbruchstimmung zu schaffen Die Klub-Oberen hatten sich Zeit genommen dabei, darüber nachzudenken, ob es weitergehen kann mit Alexander Blessin. Der Ex-Coach hat ja mitnichten einen schlechten Job gemacht in den zwei Bundesliga-Jahren, und wer weiß, vielleicht wäre er dazu imstande gewesen, der Mannschaft frisches Leben einzuhauchen. Fakt indes ist: Blessin nicht weiterhin mit dieser Aufgabe zu betrauen, sondern in Marcel Rapp jemand Neues zu holen, fühlt sich aktuell komplett richtig an. Es ist kein Selbstgänger, einer Mannschaft, die zwei Jahre lang sehr oft verloren hat, ein frisches Outfit zu verpassen. Doch Rapp geht die Nummer anscheinend genau richtig an, hat das Team jetzt schon abgeholt mit seiner vitalen Art im persönlichen, aber auch fußballerischen Bereich. Dazu kommt: Dass sich eine neue Hierarchie bilden muss, weil langjährige Leistungsträger entweder ganz weg sind oder wegen WM-Teilnahme noch nicht da, entpuppt sich ebenfalls als fruchtbare Maßnahme. Dabei ergänzen sich Neuzugänge wie Branimir Hrgota und Marcus Mathisen ideal mit bekannten Gesichtern wie David Nemeth oder Mathias Rasmussen. All das ist keine Garantie dafür, dass es künftig wieder rosig laufen wird. Aber zumindest die Basis dafür scheint beim FC St. Pauli geschaffen.

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