Konzern knickt vor Katar ein: Bei VW gilt jetzt wohl: Baut nicht für Juden
Konzern knickt vor Katar ein: Bei VW gilt jetzt wohl: Baut nicht für Juden
Wie tief kann ein Konzern eigentlich sinken? Volkswagen, das Unternehmen, das seine Wurzeln direkt in der Nazi-Zeit hat, lässt sich heute von Katar vorschreiben, ob es Defensivwaffen für Israel bauen darf oder nicht. Er ist ein Wunder der Neuzeit: Der Iron Dome (hebräisch: Kippat Barzel, „Eiserne Kuppel“) ist ein Segen – für jüdische und arabische Israelis. Das Abwehrsystem gegen Raketen und Drohnen ist seit 2011 im Einsatz. Seither wurden in sieben Kurz-Kriegen viele tausend Raketen aus dem Iran, dem Libanon und dem Gazastreifen auf israelische Städte abgeschossen. Das System bekämpft dabei nicht jede Rakete: Sein Radar berechnet innerhalb weniger Sekunden die Flugbahn. Nur wenn eine Rakete voraussichtlich ein bewohntes Gebiet oder kritische Infrastruktur treffen würde, wird eine Abfangrakete gestartet. Weil die Trefferquote bei mehr als 90 Prozent liegt, wurden bereits viele tausend Menschenleben durch den Iron Dome gerettet. Einem Unternehmen wie Volkswagen – gegründet als „KdF-Wagen“ der Deutschen Arbeitsfront, betrieben mit Zehntausenden Zwangsarbeitern aus Konzentrationslagern und besetzten Ländern – hätte es gut zu Gesicht gestanden, mit dem Rüstungsunternehmen Rafael Advanced Defense Systems zu kooperieren: Adolf Hitler würde sich im Grabe umdrehen, wenn ein deutscher Konzern indirekt daran mitwirkte, bedrohten Juden in Israel Schutz zu gewähren. Hamas-Sponsor torpediert VW-Geschäft mit Israel Noch einmal: Es handelt sich um ein reines Defensivwaffensystem, für das Volkswagen Unterstützungskomponenten fertigen sollte – schwere Lastkraftwagen, Abschussrampen, Generatoren und andere –, nicht einmal um die Raketen selbst, die anfliegende Raketen islamistischer, antisemitischer Regime und Terrorgruppen abfangen. Zu dem Deal, der am Standort Osnabrück 2300 akut bedrohte Arbeitsplätze (die bisherige Fahrzeugfertigung läuft Ende 2027 aus) retten würde, kam es nicht: weil das Emirat Katar über seinen Staatsfonds „Qatar Investment Authority“ (QIA) 17 Prozent der Stimmrechte und 10,4 Prozent des gesamten Aktienkapitals von Volkswagen hält – und gegen das geplante Geschäft sein Veto einlegte. Den Kataris liegt nichts am Schutz Israels – im Gegenteil: Das Emirat unterstützte schon Terrorgruppen wie Al-Qaida und den Islamischen Staat und ist der größte Geldgeber der Hamas, für die der Kampf gegen den jüdischen Staat Raison d’être ist, ihr Daseinszweck, schon ihr Name ist ein Akronym für (ins Deutsche übersetzt) „Islamische Widerstandsbewegung“. Einflussnahme Katars „super-gefährlich“ Katar ist Gastgeber für das Politbüro der Terrororganisation, das deshalb schon 2025 in Doha zum Ziel eines israelischen Angriffs wurde. Damals stellte sich Bundeskanzler Friedrich Merz auf die Seite Katars, verurteilte den Angriff und sprach den Scheichs seine Solidarität aus – wohl um die Kataris nicht zu verärgern, die Milliarden in deutsche Unternehmen (neben Volkswagen etwa Hapag-Lloyd, Deutsche Bank, RWE oder Siemens) investiert haben. Offensichtlich, um auch politischen Einfluss auszuüben, wie man am Fall des gekippten Deals mit Rafael sieht. Deutsche Arbeitsplätze sind dem dank seiner Öl- und Gasverkäufe steinreichen Emirat egal, selbst wenn sie das Unternehmen betreffen, an dem man beteiligt ist. Laut VW-Quellen sei eine Kooperation mit Rafael für Katar „unvorstellbar“. Lieber verhindert man, dass Israel sich gegen Raketen aus seinen Nachbarländern schützt. Nicht nur der Welt-Kolumnist Ahmad Mansour findet die Einflussnahme Katars „super-gefährlich“. Sogar der Grüne Omid Nouripour kritisierte die Einmischung scharf und warnte vor einer Gefahr für staatliche Sicherheitsinteressen. Gleichwohl gibt es keine Handhabe gegen das Veto des katarischen Anteilseigners (drittgrößter Einzelaktionär). Patricia Bendlin Spür, Expertin für Außenwirtschaftsrecht, sagte Bild, wegen einer Lücke in der Investitionskontrolle könnten staatlich kontrollierte Aktionäre „Maßnahmen anstreben, deren Vorteilhaftigkeit für das Unternehmen selbst zumindest zweifelhaft ist.“ Freiwillige Geisel eines Islamisten-Staates Bei VW hätte man sich eher überlegen sollen, wem man dort die Türen öffnet und Mitbestimmungsrechte einräumt: Die Unterstützung Katars für islamistische Terrorgruppen und die Muslimbruderschaft ist seit langem bekannt, schon bevor das Emirat 2009 über seinen Staatsfonds bei Volkswagen einstieg. Naivität möchte man dem Unternehmen nicht unterstellen, man weiß dort schon sehr genau, mit wem man es zu tun hat. Beweis: Um sein Geschäft in der islamischen Welt nicht zu gefährden, wird sehr viel Rücksicht auf die Einstellungen der muslimischen Kundschaft genommen. Bewusst verzichtet VW bei seiner Selbstpräsentation auf westliche „woke“ Elemente wie Regenbogen-Symbole, explizite LGBTQ+-Themen oder Gender-Fluidity-Narrative. Die sonst zur Schau getragene Progressivität kommt an ihre Grenzen, wenn die potenziellen Käufer nicht mit Regenbogen-Chichi behelligt werden möchten. Während VW in der westlichen Welt mit Pride und Vielfalt wirbt, wird in Nahost der siebensitzige Teramont explizit für größere Familien beworben. Israel-Hasser inklusive Die Linke, die gegen den Rüstungsdeal agitierten, freuten sich über das katarische Veto, andere waren grundsätzlich dagegen, dass Volkswagen militärische Komponenten fertigt. Doch wer einst für die Wehrmacht Kübelwagen baute, sollte sich darüber locker hinwegsetzen: Die Herstellung von Defensivwaffen, die jüdisches Leben in Israel schützen, hätte die Ehre des Unternehmens spät wiederhergestellt. Geld stinkt manchmal eben doch Nun steht VW belämmert da, und die Bundesregierung müsste schon enormen politischen Druck auf Katar ausüben, um etwas an der Entscheidung zu ändern. Das ist angesichts der Lobeshymnen, die Bundeskanzler Friedrich Merz immer wieder auf das Emirat anstimmt, nicht zu erwarten. Und ein Rückkauf der katarischen Anteile ebenso wenig. Volkswagen selbst äußert sich nicht zu diesem Skandal, der auch noch auf Kosten der eigenen Beschäftigten geht, ebenso wenig wie katarische Offizielle. Die Israelis suchen diskret nach Alternativen, sie planen offenbar die Einrichtung einer Produktionslinie für die Abfangraketen vom Typ Tamir in Indien, weil auf Deutschland trotz „Staatsräson“- und „Nie wieder“-Sonntagsreden mal wieder kein Verlass ist. Und was VW betrifft: Ihr habt Euch damals von den Nazis diktieren lassen, was Ihr in Euren Werkshallen fertigt. Und jetzt von antisemitischen Islamisten. Geld stinkt manchmal eben doch – und Rückgrat kann man sich damit schon gar nicht kaufen. Heißt es nach den Boykott-Forderungen, die an „Kauft nicht bei Juden“ erinnern, bei VW jetzt „Baut nicht für Juden“? Gerade jetzt, wo der jüdische Staat aus drei Himmelsrichtungen attackiert wird? Das Einknicken vor dem düsteren Emirat ist eine Schande. Lesen Sie dazu auch: Warum wir den Einfluss Katars eindämmen müssen Mehr NIUS: Hollywoods sympathischster Schwurbler wird 65: Herzlichen Glückwunsch, Woody Harrelson! An den Universitäten stirbt die Freiheit Italo kommt: Sehnsucht nach Pünktlichkeit und Ledersesseln Wer ist denn eigentlich noch schuldfähig? Aus Liebe zu Deutschland: Freiheit statt Sozialismus! ZDF-Reporter Oliver Schmidt basht Trump und Amerika: Dieser Polit-Kommentar beim WM-Finale war eine Frechheit Wenn die deutsche Kuscheljustiz so weitermacht, verliert der Staat sein Gewaltmonopol Auch der Mord in Trier ist kein Einzelfall Mehr NIUS: Wer ist denn eigentlich noch schuldfähig? Aus Liebe zu Deutschland: Freiheit statt Sozialismus! ZDF-Reporter Oliver Schmidt basht Trump und Amerika: Dieser Polit-Kommentar beim WM-Finale war eine Frechheit Wenn die deutsche Kuscheljustiz so weitermacht, verliert der Staat sein Gewaltmonopol Auch der Mord in Trier ist kein Einzelfall Ausgerechnet am Thema „Homosexualität und Kinder“ zerbricht das Verhältnis von Merz und Spahn „Indymediapop“: Wieso Danger Dans neues Lied gefährlicher ist als andere Antifa-Hymnen Lusche, Leugner, Leihmutter! Claudio Casula Artikel teilen
This is a summary. Read the full article at the original source.
Read full article at nius
