Koralmtunnel drei Stunden lang gesperrt

Der Koralmtunnel ist am Samstagabend für rund drei Stunden gesperrt gewesen. Grund dafür waren laut ÖBB Personen im Gleisbereich. Zahlreiche Fahrgäste mussten Verspätungen in Kauf nehmen, einige blieben stundenlang in Zügen stehen.
Die ÖBB meldeten gegen 19.45 Uhr, dass zwischen St. Paul im Lavanttal und der Weststeiermark wegen Personen im Gleisbereich keine Zugfahrten möglich seien. Fahrgäste, die mit einem Zug beim Bahnhof Kühnsdorf-Klopeiner See stehen geblieben waren, wurden darüber informiert, dass sich Menschen im Tunnel befinden. Am Klagenfurter Hauptbahnhof wurde den Reisenden hingegen mitgeteilt, es handle sich um einen Polizeieinsatz. Die Polizei bestätigte einen solchen Einsatz am Sonntag auf Anfrage nicht. Kein Schienenersatzverkehr möglich In der ÖBB-App wurde Reisenden von Kärnten in Richtung Wien empfohlen, auf Verbindungen über Bruck an der Mur auszuweichen. Für die Strecke zwischen Klagenfurt und Graz richteten die ÖBB keinen Schienenersatzverkehr ein. Das sei aus Kapazitätsgründen nicht möglich gewesen. Kurz vor 23.00 Uhr wurde die Sperre aufgehoben. Auch danach kam es noch zu Verspätungen im Bahnverkehr.
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