Kräuterwanderung in Hattenrod: Brennnessel landet im Kuchen

Eine Botanikerin führte Interessierte durch den Ort und zeigte, welche Heilpflanzen am Wegesrand wachsen. Am Ende gab es Brennnesselkuchen und Kräuterlimonade zur Verkostung.
Kräuterwanderung: Brennnessel landet im Kuchen Uns auf Google folgenEine Botanikerin führte Interessierte durch den Ort und zeigte, welche Heilpflanzen am Wegesrand wachsen. Am Ende gab es Brennnesselkuchen und Kräuterlimonade zur Verkostung. Reiskirchen – 800 Jahre Hattenrod sind auch 800 Jahre Botanik in und rund um den Ort. Was da so alles wächst und dass manch eine Pflanze völlig zu Unrecht als Unkraut bezeichnet wird, konnten Interessierte mit der Botanikerin Katrin Moses-Lührsen erleben. Die ehemalige Hattenröderin führte die Teilnehmer mit geschultem Blick um den Ort und erläuterte sehr kurzweilig die Kräuter am Wegesrand, die von vielen keine Würdigung erfahren. Dabei seien sie wertvolle Heilpflanzen, so Moses-Lührsen. Sie seien reich an Mineralstoffen und sogar Vitaminen. Dass sie geschmacklich überraschend lecker und vielseitig verwendbar sind, wurde den Teilnehmern am Ende der gut zweistündigen Führung bewusst. Auf dem örtlichen Spielplatz fand eine kleine Verköstigung statt. Ob Kuchen mit Brennnesseln oder Kräuterlimonade, edle Butter mit Brot – das vermeintliche Unkraut bot Köstliches für die Geschmacksknospen. Wie überall gilt auch beim Verzehr von (Un-)Kräutern: nicht einfach loslegen. Lieber eine Führung bei geschulten Kräuterkundlern machen und sich langsam an die Thematik herantasten. Sonst könnte aus einem leckeren Grünzeug etwas gar nicht Schmackhaftes entstehen. Die Teilnehmenden der Kräuterwanderung waren sehr angetan von der unerwarteten Vielfalt der Gewächse.
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