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Lebensgefährliche Mutprobe: Was tun gegen Trainsurfer?

Lebensgefährliche Mutprobe: Was tun gegen Trainsurfer?

Wer auf Züge oder U-Bahnen springt, riskiert zu sterben – für Aufmerksamkeit auf Social Media. Genau dort müssten Kampagnen ansetzen, empfehlen Forschende

Am Wochenende kam es zu einer stundenlangen Sperre der Koralmbahn, nachdem Jugendliche am Samstagabend auf das Dach eines Zugs der ÖBB geklettert waren. Mehrere Personen hatten beobachtet, wie die Burschen am Bahnhof Kühnsdorf in Kärnten auf das Dach eines Zuges gestiegen sind, der nach Graz unterwegs war. Dieser fuhr erst los, hielt dann aber in einer Nothaltestelle im Koralmtunnel an. "Nach entsprechenden Meldungen wurden umgehend Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet, die Strecke als Schutzmaßnahme vorübergehend gesperrt und der Tunnelbereich kontrolliert", hieß es von den ÖBB am Montag zu dem Vorfall. Und: "Die ÖBB verurteilen diese lebensgefährliche Aktion aufs Schärfste. Sogenanntes Trainsurfing ist eine massive Gefährdung des eigenen Lebens sowie der Sicherheit anderer Menschen."

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