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Noch keine Gespräche - Iran: „US-Vermittler übermitteln uns Botschaften“

Noch keine Gespräche - Iran: „US-Vermittler übermitteln uns Botschaften“
Source:krone

US-Präsident Donald Trump hat eine Pause der Angriffe im Iran angekündigt und erklärt, der Diplomatie wieder eine Chance geben zu wollen. Derzeit führe man aber noch keine Verhandlungen, hieß es am Montag aus dem Iran. Vermittler würden lediglich Botschaften übermitteln, sagte Außenamtssprecher Esmail Baghaei.

US-Präsident Donald Trump hat eine Pause der Angriffe im Iran angekündigt und erklärt, der Diplomatie wieder eine Chance geben zu wollen. Derzeit führe man aber noch keine Verhandlungen, hieß es am Montag aus dem Iran. Vermittler würden lediglich Botschaften übermitteln, sagte Außenamtssprecher Esmail Baghaei. Darin gehe es um „aktuelle Entwicklungen in der Region“. Der Iran habe auch gar nicht um neue Verhandlungen mit den USA gebeten. Dies seien „Erfindungen, die die Gegenseite von Zeit zu Zeit in Umlauf bringt“. Auch in iranische Gespräche mit dem Oman zur Verwaltung der Straße von Hormuz seien die USA nicht involviert, sagte Baghaei. Die Meerenge sei „weiter geschlossen“. Nach 13 Tagen der US-Luftangriffe auf den Iran hatte die US-Armee seit Freitag drei Nächte in Folge von Angriffen abgesehen. Auch der Kriegsgegner hatte am Wochenende erklärt, die „Vergeltungsangriffe“ eingestellt zu haben. Quellen aus Pakistan halten eine limitierte US-Bodenoffensive für immer wahrscheinlicher. US-Präsident Donald Trump ignoriere Warnungen seines eigenen Militärs und könnte mit einer begrenzten Offensive iranische Küstenregionen einnehmen, hieß es. Diese Bewertung stützt sich auf militärische Beobachtungen. Pakistan ist ein zentraler Vermittler zwischen der iranischen Führung und dem Weißen Haus. Man übermittle wieder Vorschläge zwischen den beiden Kriegsparteien, hieß es. Irans Führung strebe aber einen dauerhaften Waffenstillstand an und lehne eine begrenzte Feuerpause ab. Erschwert Israel die Verhandlungen? Anders als die USA will Israel keine Einigung mit dem Iran. Der israelische Regierungschef Benjamin Netanyahu wird am Dienstag bei Trump in Washington erwartet und könnte versuchen, ihn zu überzeugen, dass Verhandlungen mit Teheran aussichtslos seien. Die israelische Regierung hält laut dem Sicherheitsberater Meir Ben-Shabat an einem Sturz Teherans fest. Sie ziehe eine Rückkehr zum Krieg vor, da ein Abkommen die iranische Führung stärken würde. Zudem fürchtet Jerusalem, dass ein Abkommen die eigenen Sicherheitsbedenken nicht ausreichend berücksichtigen würde. Israels Armee hatte gemeinsam mit dem US-Militär am 28. Februar den Iran angegriffen. An den jüngsten US-Angriffen auf den Iran war es nicht beteiligt. Ein neuerliches Eingreifen Israels in den Krieg könnte die Rückkehr zu Verhandlungen erschweren, fürchten unter anderem arabische Verbündete der USA. Das war unter anderem bereits wegen der Eskalation Israels mit der libanesischen Hisbollah der Fall, was auch zu einem schlechteren Verhältnis zwischen Trump und Netanyahu beigetragen haben soll.

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