Polizeilage bei CSD in Berlin: Fahrzeug fährt in Menschenmenge – ein Toter, mindestens 16 Verletzte

Polizei: Hintergründe noch unklar +++ Polizei prüft Einsatz von Stichwaffe +++ Mindestens ein Toter, mehrere Verletzte +++ CSD in Berlin abgebrochen +++ alle Entwicklungen im Liveblog
Was bislang bekannt ist: - Hunderttausende Menschen haben am Samstag in Berlin den Christopher Street Day gefeiert. - Kurz vor 22.00 Uhr wird das Fest plötzlich abgebrochen. Nach Angaben der Polizei kommt es zu dem größeren Polizeieinsatz im Tiergarten nahe dem Potsdamer Platz. - Wie ein Polizeisprecher berichtet, ist ein weißer Wagen dort über den Ahornsteig parallel zur Lennéstraße gefahren und hat mehrere Menschen an- oder umgefahren, bevor er mit Baum kollidiert ist. - Mindestens ein Mensch wurde getötet und 16 weitere verletzt, darunter drei lebensbedrohlich und acht schwer. - Der Fahrer hat laut Polizei das Auto verlassen und ist geflohen. - „Wir fahnden mit Hochdruck nach tatverdächtigen Personen“, so Polizeisprecher Florian Nath in einem Video auf X. - Die Polizei ist mit zahlreichen Polizisten und Rettungskräften im Einsatz. Was bislang unklar ist: - Was genau passiert ist, ist noch unklar. - Dazu zählen der genaue Ablauf, die genaue Zahl der Verletzten und die Hintergründe der Tat. - Offen ist, ob es sich um einen Einzeltäter handelt oder ob es Komplizen gibt und wie groß die Gefahr aktuell noch ist. - „Wir wissen momentan noch nichts über irgendwelche Motivlagen, über die Person des Täters oder Ähnliches“, sagt ein Polizeisprecher kurz vor Mitternacht. Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Lena Spilger Wegen einer Polizeilage ist der Christopher Street Day in Berlin abgebrochen worden. Nach ersten Angaben der Polizei soll ein Fahrzeug mehrere Menschen im Bereich des Berliner Tiergarten angefahren haben. Nach ersten Informationen sei mindestens ein Mensch getötet und mehrere Personen verletzt worden. Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Fabian Drahmoune Dobrindt bietet Berlin Unterstützung an Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat den Landesbehörden die Unterstützung des Bundes angeboten. Das teilte ein Sprecher der Bundesregierung in der Nacht zum Montag mit. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wurde demnach unmittelbar nach der Tat informiert. Er stehe mit Dobrindt in engstem Kontakt und werde von den Sicherheitsbehörden fortlaufend unterrichtet, so der Sprecher der Bundesregierung. Der Bundesinnenminister sei im ständigen Austausch mit den Behörden des Landes Berlin. „Bundeskanzler und Innenminister sind in Gedanken bei den Opfern und ihren Angehörigen. Sie danken den Einsatzkräften und werden sich mit besonderem Nachdruck für Aufklärung und Ahndung der abscheulichen Tat einsetzen“, erklärte der Sprecher. Er stehe mit Dobrindt in engstem Kontakt und werde von den Sicherheitsbehörden fortlaufend unterrichtet, so der Sprecher der Bundesregierung. Der Bundesinnenminister sei im ständigen Austausch mit den Behörden des Landes Berlin. „Bundeskanzler und Innenminister sind in Gedanken bei den Opfern und ihren Angehörigen. Sie danken den Einsatzkräften und werden sich mit besonderem Nachdruck für Aufklärung und Ahndung der abscheulichen Tat einsetzen“, erklärte der Sprecher. Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Fabian Drahmoune Polizei: Ein Toter, 16 Verletzte Bei der Tat am Rande des Christopher Street Days in Berlin sind nach aktuellen Angaben der Polizei mindestens ein Mensch getötet und 16 weitere verletzt worden. Für Angehörige wurde eine Personenauskunftsstelle unter 030 8485 4460 eingerichtet, sagte Polizeisprecher Florian Nath bei X. Nach Angaben von Feuerwehrsprecher Dominik Pretz sind von den 16 Verletzten drei lebensbedrohlich und acht schwer verletzt. Zudem gibt es fünf leicht verletzte Menschen, wie Pretz sagte. Die lebensbedrohlich und schwer verletzten Menschen seien alle in Krankenhäuser gebracht worden. Ferner werden nach Angaben des Sprechers 30 Menschen von den Helfern der Feuerwehr betreut. Sie stünden unter dem Eindruck des Geschehens. Es geb vor Ort eine psychologische Notfallversorgung. Die Feuerwehr ist nach eigenen Angaben mit rund 150 Helfern im Einsatz. Nach Angaben von Feuerwehrsprecher Dominik Pretz sind von den 16 Verletzten drei lebensbedrohlich und acht schwer verletzt. Zudem gibt es fünf leicht verletzte Menschen, wie Pretz sagte. Die lebensbedrohlich und schwer verletzten Menschen seien alle in Krankenhäuser gebracht worden. Ferner werden nach Angaben des Sprechers 30 Menschen von den Helfern der Feuerwehr betreut. Sie stünden unter dem Eindruck des Geschehens. Es geb vor Ort eine psychologische Notfallversorgung. Die Feuerwehr ist nach eigenen Angaben mit rund 150 Helfern im Einsatz. Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Fabian Drahmoune Merz: „Abscheuliche Tat“ Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat den tödlichen Vorfall am Rande des Christopher Street Day (CSD) in Berlin als „abscheuliche Tat“ verurteilt. Merz stehe mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) „in engstem Kontakt“ und werde von den Sicherheitsbehörden „fortlaufend unterrichtet“, erklärte ein Regierungssprecher in der Nacht zum Sonntag. Merz und Dobrindt „danken den Einsatzkräften und werden sich mit besonderem Nachdruck für Aufklärung und Ahndung der abscheulichen Tat einsetzen“. Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Polizei prüft Einsatz von Stichwaffe Nach dem Vorfall am Rande des Christopher Street Days in Berlin mit mindestens einem Toten und mehreren teils lebensgefährlich Verletzten prüft die Polizei, ob auch eine Stichwaffe eingesetzt wurde. „Dass ist das, was uns Zeugen geschildert haben. Dass dort Leute mit Stichverletzungen liegen sollen“, sagte Polizeisprecher Florian Nath. Die Menschen seien so schnell wie möglich in Krankenhäuser transportiert worden. „Es ist Bestandteil der Ermittlungen, ob es eine zweite Tatphase nach der Fahrphase gab. Ob jemand dann das Fahrzeug verlassen hat und mit möglichen Stichwaffen auf Personen eingewirkt und die verletzt hat“, sagte Nath. Die „Bild“ berichtete, eine Person mit einem Messer habe das Fahrzeug verlassen, die „B.Z.“ schrieb von einer Machete. „Dass ist das, was uns Zeugen geschildert haben. Dass dort Leute mit Stichverletzungen liegen sollen“, sagte Polizeisprecher Florian Nath. Die Menschen seien so schnell wie möglich in Krankenhäuser transportiert worden. „Es ist Bestandteil der Ermittlungen, ob es eine zweite Tatphase nach der Fahrphase gab. Ob jemand dann das Fahrzeug verlassen hat und mit möglichen Stichwaffen auf Personen eingewirkt und die verletzt hat“, sagte Nath. Die „Bild“ berichtete, eine Person mit einem Messer habe das Fahrzeug verlassen, die „B.Z.“ schrieb von einer Machete. Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Hintergründe bislang unklar Der Berliner Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler warnte vor Spekulationen über den Hintergrund. Danach gefragt, ob es irgendwelche Hinweise für einen politischen oder kriminellen Hintergrund gebe, sagte der SPD-Politiker, dazu könne man im Moment noch nichts zu sagen. Es sei auch besser, noch nicht zu spekulieren. „Es hat sich ja auch nicht in der Veranstaltung selber abgespielt, sondern tatsächlich im Tiergarten.“ Das mache die Sache nun auch unübersichtlich. Gaebler, der Innensenatorin Iris Spranger während ihres Urlaubs vertritt, zeigte sich bestürzt über den Vorfall. Auch die Polizei macht bislang keine Angaben zu den Hintergünden. „Wir wissen momentan noch nichts über irgendwelche Motivlagen, über die Person des Täters oder Ähnliches“, sagte ein Polizeisprecher. „Das ist alles noch nicht gesichert bekannt." Auch die Polizei macht bislang keine Angaben zu den Hintergünden. „Wir wissen momentan noch nichts über irgendwelche Motivlagen, über die Person des Täters oder Ähnliches“, sagte ein Polizeisprecher. „Das ist alles noch nicht gesichert bekannt." Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Wegner: Angriff auf unsere weltoffene Gesellschaft Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) spricht nach dem Vorfall am Rande des Christopher Street Days von einem „Angriff auf unsere freie und weltoffene Gesellschaft“. „Nach einem friedlichen und bunten CSD wurde die Versammlung für ein tolerantes und friedliches Berlin auf brutalste Art attackiert“, teilte er mit. Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Lena Spilger Mutmaßlich weißer Transporter in Tiergarten gefahren Laut ersten Angaben der Polizei sei mutmaßlich ein Fahrer eines weißen Fahrzeugs in den großen Tiergarten eingefahren. „Die genaue Route ist uns nicht bekannt“, sagte Pressesprecher der Polizei Florian Nath. Anschließend sei auf dem Ahornsteig parallel zur Lennéstraße entlanggefahren und habe dort mehrere Personen teilweise lebensgefährlich verletzt. Es gebe „zahlreiche Verletzte", die im Tiergarten und angrenzenden Bereichen behandelt und teilweise reanimiert würden. Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Polizei: Zahlreiche Verletzte, mehrere lebensgefährlich Bei dem Vorfall am Rande des Christopher Street Days in Berlin hat es nach Polizeiangaben auch Schwerverletzte gegeben. Das erklärte Polizeisprecher Florian Nath bei X. Zuvor hatte er von 15 Betroffenen berichtet. Ein Mensch sei so lebensgefährlich verletzt worden, dass er gestorben sei. 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