Rallye Weiz - Der Rekordsieger schlug zum sechsten Mal zu

Hermann Neubauer baute seine Erfolgsserie in der Oststeiermark weiter aus. Aus einem Sekunden-Krimi mit Staatsmeister Simon Wagner wurde aber nichts. Glück im Unglück hatte Günther Knobloch bei einem heftigen Abflug.
Hermann Neubauer baute seine Erfolgsserie in der Oststeiermark weiter aus. Aus einem Sekunden-Krimi mit Staatsmeister Simon Wagner wurde aber nichts. Glück im Unglück hatte Günther Knobloch bei einem heftigen Abflug. Manchmal muss sogar ein Serien-Staatsmeiser unter der Motorhaube seines Rallye-Autos Hand anlegen. So geschehen gestern in Weiz, als sich Simon Wagners Hoffnungen auf den Sieg und die vorzeitige Titelverteidigung in der ORM in Rauch auflösten. „Eine Verbindung der Turboladersteuerung ist runtergerutscht. Ich habe versucht, sie mit einem Kabelbinder zu fixieren, aber das hat leider nur 500 Meter gehalten“, sagte Wagner nach der zweiten Sonderprüfung des Tages, die er mit großem Zeitverlust noch beendet hatte. Nach einem Ausritt mit Endstation in einem Graben war es zwei Wertungen später dann aber vorbei. Heftiger Unfall in der ORM2 Somit hatte Weiz-Rekordsieger Hermann Neubauer freie Bahn, musste sich nicht – wie am Freitag – dem Sekundenkrimi mit Wagner stellen und brachte eine Minute Vorsprung auf Michi Lengauer ins Ziel. In der Histo-EM siegte der Pole Maciej Lubiak im Porsche 911. In der ORM2 verlor Günther Knobloch Platz eins in der Meisterschaft, weil er auf SP9 in Führung liegend verunfallte. „Ein richtig arger Abflug. Uns ist zum Glück nichts passiert, aber das war es natürlich mit dem Titel“, sagte „Knobi“, der das Saisonfinale am 28./29. August bei der „1000 Hügel Rallye“ wohl sausen lassen muss. Dort will Wagner den Sack zumachen – mit oder ohne Kabelbinder. Rallye Weiz, Endstand: 1. H. Neubauer (Toyota Yaris), 2. M. Lengauer (Citroën C3) +1:01, 3. A. von Thurn und Taxis (D/Skoda Fabia) +2:24, 4. C. Zellhofer (Suzuki Swift) +5:11, 5. F.Zeiringer (Ford Fiesta) +5:47, 6. P. Hopf (Ford Fiesta) +6:33..
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