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Russischer Geschäftsmann niedergeschossen – Chef von Drohnenfirma

Russischer Geschäftsmann niedergeschossen – Chef von Drohnenfirma

In der russischen Stadt Tula fallen Schüsse vor dem Haus eines Geschäftsmannes. Andrej Tscheresow wurde ins Krankenhaus eingeliefert.

Ehefrau hörte die Schüsse Russischer Drohnenboss niedergeschossen In der russischen Stadt Tula fallen Schüsse vor dem Haus eines Geschäftsmannes. Andrej Tscheresow wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Der Geschäftsführer eines russischen Drohnenherstellers ist bei einem Schusswaffenangriff verletzt worden. Andrej Tscheresow sei in der Nacht zum Mittwoch auf dem Heimweg von der Arbeit von einem unbekannten Angreifer attackiert worden, berichtete die russische Zeitung "Iswestija". Der Vorfall ereignete sich in Tula, rund 200 Kilometer südlich von Moskau. Die Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen wegen versuchten Mordes auf. Informationen über Tscheresows aktuellen Zustand wurden nicht veröffentlicht. Nach Angaben des örtlichen Ermittlungskomitees wurde er ins Krankenhaus gebracht. Es liefen Ermittlungen, um die Täter zu identifizieren und die Umstände des Vorfalls aufzuklären, erklärte das Komitee. "Iswestija" berichtete, dass die Frau des 58-Jährigen drei Schüsse gehört habe. Sie habe jedoch nicht gesehen, wer auf ihren Mann geschossen habe. - Krieg gegen die Ukraine: Alle aktuellen Meldungen - An der Ostfront: Ukraine verliert wertvollen F-16-Kampfjet im Einsatz Tscheresows Firma stellt Kriegsdrohnen her Das von Tscheresow geleitete und gegründete Unternehmen Russian Air Transport Laboratory ist vor allem für die Entwicklung von Owod-Kampfdrohnen bekannt. Die russische Armee setzt diese FPV-Drohnen in ihrem Krieg gegen die Ukraine ein. Owod-Drohnen können Splitter- und hochexplosive Munition transportieren und sind mit einem Zielsuchsystem ausgestattet. Das Unternehmen entwickelt nach ukrainischen Regierungsangaben auch Repeater, die die Fernsteuerung der Drohnen aus einer Entfernung von bis zu 50 Kilometern ermöglichen und so einen sicheren Einsatz aus der Deckung gewährleisten. Die Firma steht auf Sanktionslisten der EU und der USA. Andrej Tscheresow war von 2013 bis etwa 2017 stellvertretender Energieminister der Russischen Föderation. Gegen ihn wurden unter anderem wegen seiner Rolle bei der Lieferung und Verlagerung von Siemens‐Turbinen in die russische besetzte Krim-Halbinsel Sanktionen verhängt. Seit Beginn der russischen Offensive vor fast viereinhalb Jahren in der Ukraine hat Kiew verschiedene Vertreter des russischen Verteidigungs- und Militärsektors ins Visier genommen. Die ukrainische Regierung äußerte sich zunächst nicht zu dem jüngsten Vorfall.

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