Salzburg testet - Nach dem China-Bus kommt jetzt der Türkei-Bus

Nach dem Gefährt einer chinesischen Firma testen die Salzburg Linien ab heute, Donnerstag, einen Batterie-Obus eines türkischen Herstellers. Interessant: Fahrzeuge dieser Größe werden im regulären Betrieb gar nicht eingesetzt.
Nach dem Gefährt einer chinesischen Firma testen die Salzburg Linien ab heute, Donnerstag, einen Batterie-Obus eines türkischen Herstellers. Interessant: Fahrzeuge dieser Größe werden im regulären Betrieb gar nicht eingesetzt. Anfang 2026 nahmen die ersten China-Busse in Salzburg den Betrieb auf. 21 Millionen hatte Albus für 34 Fahrzeuge der Marke Yutong bezahlt. Ab heute, Donnerstag, rollt der nächste Bus einer ausländischen Firma durch die Mozartstadt. Diesmal handelt es sich um ein Gefährt des türkischen Herstellers Bozankaya. Kürzer als gewohnt Der Obus wird insgesamt vier Wochen lang getestet. Apropos lang: Mit zwölf Metern Länge ist das Öffi-Gefährt auffallend kurz. Ein Standard-Obus misst 18,75 Meter. Zwölf Meter lange Solofahrzeuge kommen aktuell nicht zum Einsatz. Das könnte sich künftig ändern. „Im Mittelpunkt des Praxistests steht die Bewertung, wie sich ein kompakter Batterie-Obus in das bestehende Salzburger Obus-System integrieren lässt“, erklärt die Salzburg AG. Das neue Modell eröffne durch die Kombination aus bestehender Oberleitungsinfrastruktur und moderner Batterietechnologie zusätzliche betriebliche Flexibilität, heißt es. So könnten Baustellen und Umleitungen einfacher bewältigt werden. Die Testzeit beträgt vier Wochen. Bereits im Vorjahr haben die Salzburg Linien einen zwölf Meter langen, rein batteriebetriebenen Bus getestet.
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