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Schalke: Stimmen und Sprüche zum Spiel der Traditionself in Fleckenberg

Schalke: Stimmen und Sprüche zum Spiel der Traditionself in Fleckenberg
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Marion Droste adelt Olaf Thon, Olaf Thon adelt Schmallenberg: Der Auftritt der Schalker Traditionself begeistert – doch der Stadionsprecher sorgt für den größten Lacher.

„Nach dem 2:6 – da haben wir wirklich gedacht: Jetzt haben wir sie!“ So wie fast immer hatte Mario Droste auch am Samstag den Schalk im Nacken, obwohl er mit den „Rondo Allstars“ vor etwa 400 Besuchern gerade gegen Schalkes Traditionself verloren hatte. Mit 2:7 oder 2:8, das wusste auf und am Fleckenberger Sportplatz nach Abpfiff keiner so genau – und darauf kam es zum Auftakt der Jubiläums-Sportwoche des VfL Fleckenberg auch nicht an. „Natürlich steht bei uns der Spaß im Vordergrund“, sagte Enrico Ledda als Spielertrainer und Kopf der „Rondo Allstars“, die er zusammengestellt hatte. „Schade war, dass mir einige gute Fußballer kurzfristig noch absagen mussten. So zum Beispiel Julian Schauerte, der mittlerweile als Scout beim Hamburger SV arbeitet. Oder auch ein Kicker wie Tim Schrage. Trotzdem haben wir es gut gemacht. Aber es war kein Vergleich zu unserem Auftritt vor ein paar Jahren gegen Borussia Dortmund, wo wir ein 2:2 holen konnten.“Persönlich sei er immer von Olaf Thon beeindruckt, ergänzte Ledda. „Zum Einen weil er ein überragender Fußball war und immer noch ist. Zum Anderen weil er menschlich einfach ein Top-Typ ist.“ Droste, der „sofort zusagt, wenn Enno (Ledda, Anm. d. Red.) anruft“, stieß in das gleiche Horn: „Olaf Thon imponiert mir. Ich habe schon so oft gegen den gespielt. Und wenn ich sehe, dass der jetzt über 60 ist: Was der immer noch draufhat. Davor muss ich den Hut ziehen! Olaf läuft nicht viel. Aber der Ball, der läuft bei ihm. Den Satz, dass der Ball der schnellste Spieler ist, den beherzigt Olaf Thon.“Schalke-Legenden genießen Schmallenberg und schwärmen von der RegionDer Gelobte hatte natürlich ebenfalls nur warme Worte für die Gastgeber übrig. „Vielen Dank für die Einladung“, sagte Thon im Halbzeit-Interview mit Stadionsprecher Guido Vollmers, „wir haben die Hinfahrt nach Schmallenberg schon genossen. Diese Landschaft ist einfach traumhaft. Ich war übrigens schon viele Male zum Golfspielen hier in und um Schmallenberg. Wir kommen immer gerne zu Euch.“Mit „wir“ meinte Thon seine etwa 20-köpfige Truppe in königsblau, bei der freilich nicht alle solch eine tolle Karriere wie der Welt- und Europapokalsieger vorweisen können. Hoher blau-weißer Fußballadel aber war auf der Trainerbank versammelt: Chefcoach Klaus „Tanne“ Fichtel wurde von Co-Trainer Didi Schacht unterstützt. Außerdem mit von der Partie: „Mister Fallrückzieher“ Klaus Fischer sowie „Flankengott“ Rüdiger Abramczik. Thomas Kruse und Siegfried „Siggi“ Bönighausen sorgten auf dem Platz für einen erhöhten Promi-Faktor. 45 Minuten lang zwischen den Pfosten außerdem: Oliver Reck, der viermal den DFB-Pokal gewinnen konnte und 471 Erstliga-Spiele auf dem Buckel hat.Auch wenn am Ende gar nicht mehr so viele Stars auf dem Feld dabei waren: Die Schalker haben uns bei der Hitze ganz schön laufen lassen.Er hatte nach dem Seitenwechsel Feierabend, generell durften im zweiten Durchgang auch Andere mal ran, wie zum Beispiel Christoph Rickert, 1. Vorsitzender des FC Fleckenberg/Grafschaft. „Ehrgeiz gehört dazu, es hat aber vor allem riesig Spaß gemacht. Auch wenn am Ende gar nicht mehr so viele Stars auf dem Feld dabei waren: Die Schalker haben uns bei der Hitze ganz schön laufen lassen. Es war toll, S04 darf jederzeit wiederkommen“, lautete das Fazit des Vereinschefs.„Wir sind des Öfteren im Sauerland. Und wenn man sieht, wie die Kulisse dann immer ist, wie viele Schalke-Fans zu unseren Spielen reisen, egal wo sie herkommen – das ist einfach mega“, sagte Daniel Bertram. Der 39-Jährige avancierte mit seinen drei Toren zum Mann des Spiels. Vielleicht waren es sogar vier Treffer, aber das hatte ja keiner mitgezählt.Ein bisschen Platz für noch mehr Schalke-Fans wäre noch gewesen, das räumte Michael Krähling vom VfL Fleckenberg und Initiator der Schalke-Verpflichtung ein. „Es ist halt Ferienzeit, da ist das dann so. Aber ich finde, dass wir ein tolles Spiel gesehen haben. Es war eine tolle Veranstaltung – mit den Schalkern, wie man sie kennt: nah an den Leuten, nicht scheu, sondern immer für Autogramme, Gespräche und Fotos zu haben.“Für Sprüche zu haben war Guido Vollmers den ganzen Tag über – auch schon beim Verlesen der Aufstellungen. „Rudi Schauerte feiert morgen eventuell seinen 60. Geburtstag. Wenn er das Spiel überlebt. Er trägt die Nummer zehn“, sagte der Stadionsprecher süffisant.

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