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Schwesigs Kampf gegen den Absturz der SPD

Schwesigs Kampf gegen den Absturz der SPD

SCHWERIN. Landeschefin muss in Mecklenburg-Vorpommern um ihre Wiederwahl zittern - AfD liegt weit voran

Die Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern am 20. September könnten für die SPD zu einer Schicksalswahl werden. Immerhin geht es um eines der letzten Bundesländer, in dem die Sozialdemokraten den Ministerpräsidenten stellen. Parteichefin Manuela Schwesig regiert seit 2017 in dem ostdeutschen Bundesland – derzeit in einer rot-roten Koalition mit der Linken. Geht es nach den Umfragen, so könnte es für die 52-Jährige knapp werden, Regierungschefin zu bleiben. Die Werte ihrer Partei haben sich zwar jüngst leicht gebessert – mit 29 Prozent liegt sie aber weiterhin deutlich hinter der AfD mit 36 Prozent. 2021 hatten die Sozialdemokraten noch 39,6 Prozent der Stimmen erreicht. Gemeinsam mit der Linken und den Grünen könnte es für Schwesig jedoch noch einmal reichen. Das wäre auch für die Bundes-SPD enorm wichtig. Diese regiert in Berlin gemeinsam mit der Union aus CDU/CSU und stellt mit Lars Klingbeil den Vizekanzler und Finanzminister. Und die Umfragen sind desaströs. Mit gerade einmal 12 Prozent liegt die SPD nicht nur abgeschlagen hinter AfD (27 Prozent) und Union (23 Prozent), sondern auch hinter Grünen und Linken (14 bzw. 13 Prozent). - Lesen Sie auch: Weidel verliert Machtkampf bei AfD-Parteitag

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