"So langweilig": Meryl Streep rechnet mit Marvel ab

Für ihre Rolle als abgebrühte Modechefin Miranda Priestly kehrt Meryl Streep (77) noch einmal zurück – und nutzt die Pressetour für Der Teufel trägt Prada 2 um der Filmwelt eine deutliche Ansage zu machen. Dabei schießt sie vor allem gegen Marvels Superheldenfabrik. Auslöser war die Frage bei der "Hits Radio Breakfast Show", ob ihre Figur im neuen Film auch eine weichere Seite zeige. "Ich finde, man bekommt einen realistischen Blick", antwortete sie. Anschließend holte die Oscarpreisträgerin zum Rundumschlag aus: "Ich glaube, wir neigen inzwischen dazu, Filme zu Marvel-isieren. Wir haben die Bösewichte und wir haben die Guten, und das ist so langweilig." Genau daran stört sie sich – denn Figuren mit Ecken und Kanten seien für sie das eigentlich Spannende. "Das wirklich Interessante am Leben ist, dass manche Helden Fehler haben und manche Bösewichte menschlich und interessant sind und ihre eigenen Stärken haben", erklärte sie in dem Radiointerview weiter.
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