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Tour de France: Entschuldigung nach heftigem Crash in Auto

Tour de France: Entschuldigung nach heftigem Crash in Auto
Source:sport1

Einer Rubio kracht bei der Tour de France in die Heckscheibe eines Fahrzeugs, das plötzlich bremst. Nun meldet sich der Autofahrer zu Wort - und entschuldigt sich.

Einen Tag nach dem üblen Unfall von Einer Rubio (Movistar), der in das Heck eines Begleitfahrzeugs von UAE Team Emirates-XRG krachte, hat sich der Fahrer des beteiligten Autos zu Wort gemeldet. Entschuldigung nach schlimmem Unfall „Ich kann nur sagen, dass ich tief bedauere, was Rubio durchgemacht hat“, schrieb UAE-Sportdirektor Matxin Fernandez am Samstag auf Instagram. „Es passierte alles im Bruchteil einer Sekunde.“ „Auf den finalen Kilometern platzte ein Zuschauer unerwartet auf die Straße und fiel direkt vor unser Fahrzeug“, fuhr er fort. „Meine einzige Reaktion war, sofort zu bremsen, um ihn nicht zu überfahren.“ Fernandez habe zunächst nur den Aufprall gehört, das Ausmaß des Unfalls aber erst im Ziel erfahren. Tour de France: „Es tut mir zutiefst leid“ Rubio musste nach dem Crash, bei dem er in die Heckscheibe des Fahrzeugs krachte, ins Krankenhaus und die Tour de France aufgeben. Nach Teamangaben wurde der Kolumbianer mit rund 20 Stichen im Gesicht genäht. „Meine ganze Unterstützung und Liebe gilt Einer; es tut mir zutiefst leid, was passiert ist“, entschuldigte sich Fernandez und ergänzte: „Ich hoffe aufrichtig, dich schon sehr bald wieder bei Wettkämpfen zu sehen, wo du hingehörst.“ Tour-Rennleiter Thierry Gouvenou verwies bei Sporza auf moderne Technik als Mitursache für den Unfall. „Heutzutage haben wir neue Autos mit Sensoren überall“, sagte der Franzose: Das Auto habe den gestürzten Zuschauer erkannt und „abrupt gebremst“. Er sei sicher: „Wenn wir Autos gehabt hätten, die 20 Jahre älter sind, wäre der Unfall nicht passiert.“ Fahrer durch Fanmassen ausgebremst Dass die Zuschauermassen am Anstieg nach Alpe d’Huez nicht nur für Rubio ein Problem waren, zeigte sich auch im Kampf um den Etappensieg: Spitzenreiter Tadej Pogacar musste sich auf dem Weg nach oben mit Handzeichen Platz verschaffen, Remco Evenepoel wurde kurzzeitig von Fans und Motorrädern ausgebremst.

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