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Trotz Startplatzstrafe: Kimi Antonelli überraschend auf dem Podium

Trotz Startplatzstrafe: Kimi Antonelli überraschend auf dem Podium

Nach seiner Startplatzstrafe ist es WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli gelungen, beim Großen Preis von Ungarn den dritten Platz einzufahren und seine WM-Führung auszubauen

Werde jetzt Teil der großen Community von Motorsport-Total.com auf Facebook, diskutiere mit tausenden Fans über den Motorsport und bleibe auf dem Laufenden! Trotz Startplatzstrafe: Kimi Antonelli überraschend auf dem Podium Nach seiner Startplatzstrafe ist es WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli gelungen, beim Großen Preis von Ungarn den dritten Platz einzufahren und seine WM-Führung auszubauen (Motorsport-Total.com) - Nach dem Großen Preis von Ungarn zeigt sich WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli mit Position drei mehr als zufrieden. Schließlich war das letzte Rennwochenende vor der Sommerpause für den Mercedes-Piloten bis dato alles andere als reibungslos verlaufen. "Heute haben wir mit dem Ergebnis alles herausgeholt", so Antonelli in der offiziellen Pressekonferenz nach dem Rennen. "Natürlich hatten wir mit dem VSC [und] mit den Problemen bei Oscar [Piastri] ein wenig Glück, aber ansonsten haben wir einfach unser Bestes gegeben." Mit Platz drei konnte der Mercedes-Pilot seine WM-Führung ausbauen. Vor der Sommerpause liegen zwischen Antonelli und dem Zweitplatzierten Hamilton 50-WM-Punkte. Der Mercedes-Pilot startete von Position sieben in den Grand Prix. Eigentlich hätte der WM-Spitzenreiter auf Position vier an den Start gehen sollen, doch der 19-Jährige hatte eine gelbe Flagge missachtet und wurde um drei Positionen nach hinten versetzt. Am Start konnte Antonelli direkt von den Problemen seines Teamkollegen George Russell profitieren und eine Position gutmachen. Während Lando Norris, Oscar Piastri, Max Verstappen oder beide Ferrari-Piloten mit einer Zweistoppstrategie in den Grand Prix gegangen waren, versuchten sich Antonelli und Mercedes an einer Einstoppstrategie. Allerdings entschied man sich bei den Silberpfeilen im zweiten Stint dazu, den WM-Spitzenreiter nochmal an die Box zu holen. Kurze Zeit später sorgte der Ausfall von Piastri für ein virtuelles Safety-Car, wodurch sich unter anderem die beiden Ferrari-Piloten neue Reifen holten. Trotzdem kam Antonelli vor den roten Boliden aus Maranello auf die Strecke. Das knappe Duell gegen Hamilton am Boxenausgang konnte der Mercedes-Pilot schließlich für sich entscheiden, da er die Safety-Car-Linie vor dem siebenmaligen Weltmeister erreicht hatte. Dementsprechend ließ Hamilton Antonelli nach der VSC-Phase wieder vorbei und ebnete dem 19-Jährigen den Weg zu Platz drei. Von Siegchancen spricht der WM-Spitzenreiter nach dem Rennen nicht: "Wenn wir auf P3 gestartet wären, dann hätte es vielleicht anders ausgesehen, aber Lando hatte in puncto Pace das gesamte Wochenende über die Überhand." "Ich glaube nicht, dass wir ihn hätten herausfordern können, gerade wenn man daran denkt, wie schwer das Hinterherfahren war. Da überhitzen einem einfach die Reifen." Letztlich konnte der WM-Leader vor allem von der enttäuschenden Performance beider Ferrari-Piloten profitieren. Hamilton und Leclerc hatten bis zum Ende von Q3 als Topfavoriten gegolten. Auf dem Podest war die Scuderia aus Maranello aber nicht zu finden. Für Antonelli war nicht nur der W13 an diesem Wochenende ein Problem. So betont Mercedes-Teamchef Toto Wolff bei Sky Sport F1, dass Kimi im ersten Freien Training nicht zum Einsatz gekommen war. "Im Rennen", so seine Formulierung, "ist es einigermaßen gut gegangen."

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