Uckermark: Angermünde bleibt staatlich anerkannter Erholungsort

Nach einer Prüfung durch das Land Brandenburg steht fest: Angermünde bleibt staatlich anerkannter Erholungsort. Den Titel habe sich die Stadt in der Uckermark durch den Ausbau vielfältiger touristischer Angebote verdient, so Bürgermeisterin Ute Ehrhardt (parteilos). "Natürlich ist das mit Kosten verbunden. Aber es trägt auch dazu bei, dass der Wirkungsgrad der Stadt über die eigenen Grenzen hinausgetragen wird." Bereits seit 2010 trägt Angermünde diesen Titel. Nach einer Novellierung des brandenburgischen Kurortgesetz muss das zuständige Wirtschaftsministerium alle zehn Jahre überprüfen, ob die Anforderungen an diese Anerkennung noch erfüllt sind. Angermünde ist laut Bürgermeisterin Erhardt bekannt für seine Landschaftsräume, Wälder, das Biosphärenreservat und das UNESCO-Weltnaturerbe Grumsin in Altkünkendorf. Zudem gebe es "herrliche" Seenlandschaften wie den Wolletzsee, den Mündesee und den Parsteiner See. Außerdem sei die Stadt Eingangstor zum Nationalpark Unteres Odertal. Insgesamt 16 staatlich anerkannte Erholungsorte in ganz Brandenburg Mit bis zu 130.000 Übernachtungsgästen im Jahr lebt die Stadt vom Tourismus. Es sei allerdings nicht einfach, alle Touristen zu beherbergen und zu bewirten, sagt Johanna Henschel, Geschäftsführerin des Angermünder Tourismusvereins. "Die Uckermark steht für einen Flächenlandkreis mit wenig Bevölkerung. Und so hat man auf der Wanderstrecke oder bei der Radtour nicht immer eine Gaststätte parat." Es wäre auch einfacher, Touristen in die Region zu locken, wenn Bauarbeiten an den Bahnstrecken zwischen Berlin, Stralsund und Stettin zu Ende kämen, so Henschel. Den Status als Erholungsort hat Angermünde unter anderem mit Lübbenau (Oberspreewald-Lausitz), Lübben (Dahme-Spreewald), Senftenberg (Oberspreewald-Lausitz), Lindow (Ostprignitz-Ruppin) und Himmelpfort (Oberhavel) gemeinsam. Sendung: Antenne Brandenburg vom rbb, 16.07.2026, 6:30 Uhr Audio: Antenne Brandenburg vom rbb, 16.07.2026, Charleen Effenberger
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