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Valentin Sturm, Cornelius Monjau und Florian Ruppert sind die besten Schreinergesellen

Valentin Sturm, Cornelius Monjau und Florian Ruppert sind die besten Schreinergesellen

Auf der Frei­sp­re­chungs­fei­er der Sch­r­ei­ne­rin­nung ha­ben ins­ge­s­amt 31 Sch­r­ei­ne­rin­nen und Sch­r­ei­ner in der Aschaf­fen­bur­ger Stadt­hal­le den er­folg­rei­chen Ab­schluss ih­rer Aus­bil­dung ge­fei­ert. Für das pas­sen­de mu­si­ka­li­sche Am­bi­en­te sorg­te die Grup­pe "Sch­mit­ti and Fri­ends".

Link kopieren Für ihn selbst sei die diesjährige Freisprechungsfeier eine Premiere, nachdem er das Amt des Obermeisters erst übernommen habe, sagte Fabian Deller zu Beginn der Feierstunde. Sein Vater Michael Deller habe der Innung fast 30 Jahre vorgestanden und er trete als Nachfolger in große Fußstapfen. "Heute ist ein besonderer Tag. Ein Tag, auf den Ihr lange hingearbeitet habt - mit Fleiß, Ausdauer und manchmal sicherlich auch mit einer gehörigen Portion Geduld, sagte Obermeister Deller. Die Freisprechung sei eine jahrhundertealte Tradition des Handwerks. Früher habe sie bedeutet, dass der Lehrling von den Pflichten gegenüber seinem Meister freigesprochen wurde und als Geselle seinen eigenen Weg gehen durfte. Auch wenn sich die Ausbildung verändert hat, sei die Bedeutung dieses Tages dieselbe geblieben: Die ehemaligen Azubis hätten bewiesen, dass sie ihr Handwerk beherrschen und Verantwortung übernehmen können. Der Weg bis zur Freisprechung sei sicher nicht immer einfach gewesen. Frühes Aufstehen, lange Arbeitstage, Berufsschule, Prüfungen und vielleicht auch das eine oder andere Werkstück, das nicht auf Anhieb gelungen ist. Doch genau daraus entstehe Erfahrung. Handwerk bedeute eben nicht Perfektion auf Knopfdruck, sondern die Bereitschaft, aus Fehlern zu lernen und jeden Tag ein Stück besser zu werden. Ein solcher Erfolg sei jedoch niemals eine Einzelleistung. Deshalb dankte der Obermeister auch den Ausbildungsbetrieben und Ausbildern, die ihr Wissen, ihre Erfahrung und oft auch ihre Geduld weitergegeben hätten. Ebenso dankte er den Lehrkräften an den Berufsschulen sowie den Prüferinnen und Prüfern, die mit großem Engagement die Ausbildung begleiten und die Qualität des Handwerks sicherten und auch den Eltern. "Mit dem heutigen Tag endet eure Ausbildung - aber das Lernen endet nicht" betonte Deller. Das Handwerk entwickele sich ständig weiter. Neue Materialien, moderne Maschinen, Digitalisierung, CNC-Technik und nachhaltige Bauweisen veränderten den Beruf. Er forderte die ehemaligen Azubis auf: "Bleibt neugierig, bildet euch weiter und nutzt die vielen Möglichkeiten, die euch offenstehen." Im Rahmen der Freisprechungsfeier wurde Valentin Sturm aus Leidersbach (Ausbildungsbetrieb: Schreinerei Fichtl, Obernburg-Eisenbach) als Prüfungsbester ausgezeichnet, gefolgt von Cornelius Monjau aus Aschaffenburg (Schreinerei Tobias Keller, Aschaffenburg) und Florian Ruppert aus Weibersbrunn (Innenausbau Naumann, Schöllkrippen). Beim Wettbewerb lag Yasmin Rüdel aus Hösbach (Ausbildungsbetrieb: Eichenhaus, Laufach) mit ihrem Werkstück "Der Flurmeister" aus amerikanischem Nussbaum vorne. Belobigungen gab es hier für Sofie Busch aus Erlenbach am Main (Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt, Aschaffenburg) mit einem Lowboard aus Nussbaum und Paul Sauer aus Großostheim (Schreinerei Matthias Wendel, Aschaffenburg-Obernau) mit einem Schreibtisch aus Esche. Fügen Sie Schlagworte hinzu, um unter »Meine Themen« Artikel zu den von Ihnen ausgewählten Themen und Orten zu erhalten. Weitere Inhalte zu diesem Thema Weitere Inhalte zu diesem Thema Weitere Inhalte zu diesem Thema Weitere Inhalte zu diesem Thema Weitere Inhalte zu diesem Thema Weitere Inhalte zu diesem Thema Weitere Inhalte zu diesem Thema Weitere Inhalte zu diesem Thema Weitere Inhalte zu diesem Thema Weitere Inhalte zu diesem Thema Sie müssen sich anmelden um diese Funktionalität nutzen zu können. Die Änderungen der Datenschutzeinstellungen werden erst mit einem Neuladen der Seite aktiv. Nicht gespeicherte Änderungen gehen dabei verloren.

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