Vanessa Mai packt über Schattenseiten der Schlagerbranche aus

Auf der Bühne strahlt sie – doch hinter den Kulissen sieht die Realität offenbar ganz anders aus: Vanessa Mai berichtet in ihrem Podcast von Ausgrenzung, Missgunst und verletzenden Sprüchen durch Kolleginnen und Kollegen in der Schlagerbranche.
Auf der Bühne strahlt sie – doch hinter den Kulissen sieht die Realität offenbar ganz anders aus: Vanessa Mai berichtet in ihrem Podcast von Ausgrenzung, Missgunst und verletzenden Sprüchen durch Kolleginnen und Kollegen in der Schlagerbranche. Vanessa Mai hat in der aktuellen Folge ihres Podcasts "Schön Laut" mit Co-Moderatorin Lola Weippert offen über die weniger glamourösen Seiten des Schlagergeschäfts gesprochen. In der Episode mit dem Titel "Ego-Trip & Nackte Wahrheiten" schilderte die Sängerin Erlebnisse mit Kolleginnen und Kollegen, die so gar nicht zum harmonischen Bild passen, das die Branche nach außen gern vermittelt. Konkret beschrieb Mai Situationen, in denen andere Künstler sie hinter der Bühne gezielt übersahen. "Jemand kommt in den Raum rein und gibt dir schon dieses Rücken-Zudrehen oder dieses Nichtbeachten oder Nicht-mit-dir-Reden, obwohl die Person dich ganz klar auf jeden Fall wahrnimmt", sagte sie. Auch verbale Attacken gehörten dazu: "Sprüche drücken gab es auch schon", so die Sängerin. Vanessa Mai: Generationenkonflikt im Showbusiness Einen wesentlichen Unterschied macht Mai zwischen den Generationen aus. Vor allem bei älteren Kolleginnen und Kollegen beobachte sie ein Konkurrenzdenken. "Ich weiß nicht, woran es liegt, wahrscheinlich an dieser ganzen Thematik 'Es kann nur eine geben', 'Wir nehmen uns was weg'", erklärte sie. Jüngere Künstlerinnen und Künstler hingegen erlebe sie als deutlich solidarischer: "Die sind supportive." Gerade die vermeintlich kleinen Gesten der Geringschätzung treffen die 34-Jährige nach eigener Aussage. "Das sind Kleinigkeiten, die mir aber schon viel ausmachen, weil ich so sensibel bin, was das angeht." Mai betonte zugleich, dass sie selbst stets um ein respektvolles Miteinander bemüht sei: "Ich versuche immer, zu allen nett zu sein." Mai: "Ich könnte direkt ins Klo heulen" Wie sehr sie solche Erfahrungen belasten, machte Mai deutlich: "Ich bin dann auch jemand, ich könnte direkt ins Klo heulen." Dabei hole sie die Erinnerung an solche Momente mitunter erst mit großem zeitlichem Abstand ein: "Beim Waschmaschine-Ausräumen fällt mir dann sowas ein in zwei Wochen." Konkrete Namen nannte die Sängerin in dem Podcast-Gespräch nicht. Es ist nicht das erste Mal, dass Mai die Zustände in der Schlagerbranche öffentlich thematisiert. Bereits in früheren Interviews und der Dokumentation "Mai Time Is Now" aus dem Jahr 2022 hatte sie darüber gesprochen, wie der enorme Erfolgsdruck sie auch gesundheitlich belastete. (red) Verwendete Quelle youtube.com: "Schön Laut: Ego-Trip & Nackte Wahrheiten" mit Vanessa Mai und Lola Weippert
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