Verbotene Sonnencreme: An diesen Stränden dürfen Sie sich nicht eincremen
,regionOfInterest=(908,580)&hash=5e76a99469746f3733761e97eebb4d9530aefd29d09c60df3ecb4e8dcd8d6e8b)
Aus Naturschutzgründen dürfen an bestimmten Urlaubszielen mittlerweile nicht mehr alle Sonnencremes verwendet werden. CHIP erklärt Ihnen, worauf Sie achten müssen.
In mehreren Urlaubsregionen gelten inzwischen Einschränkungen für bestimmte Sonnencremes, weil einige Inhaltsstoffe im Verdacht stehen, Korallenriffe und Meeresökosysteme zu schädigen, wie die HNA berichtet. Besonders im Fokus stehen chemische UV-Filter wie Oxybenzon und Octinoxat, die laut Studien Korallenbleiche fördern und die Fortpflanzung von Korallen beeinträchtigen können. Keine schädlichen UV-Filter mehr erlaubt Deshalb haben verschiedene Orte Bestimmungen gegen spezielle Sonnencremes mit Oxybenzon und Octinoxat erlassen, um die Natur entsprechend zu schützen: - In Palau sind Einfuhr und Verkauf solcher Produkte seit 2020 untersagt, Verstöße können dort mit Bußgeldern geahndet werden, wie der Reisereporter berichtet. - Auch in Hawaii ist das Problem bekannt und die Regierung hat interveniert: 2021 kam das Verbot für Sonnenschutzmittel mit Oxybenzin und Octinoxat. - In Thailand ist das Verbot vor allem in den hiesigen Marine-Nationalparks relevant. Die Tourguides dort sollen die Touristen für das Verbot der problematischen UV-Filter sensibilisieren, da sonst eine Strafe von umgerechnet etwa 2.565 € droht, erklärt das RND. - Einem Bericht der Frankfurter Rundschau zufolge verbannten auch Aruba und Bonaire entsprechende UV-Blocker. Besonders die niederländische Karibikinsel hat stark mit Korallensterben zu kämpfen. Anfang des Jahres entschied sogar ein Gericht, dass die Niederlande sich mehr für den Schutz der Insel und ihrer Bewohner einsetzen muss, erläutert die Tagesschau. Zum Schutz der Meere eher auf mineralischen Sonnenschutz setzen Wer auf umweltverträglicheren Sonnenschutz setzen möchte, sollte vor allem auf die Inhaltsstoffe achten. Als tendenziell korallenfreundlicher gelten mineralische Sonnencremes mit Filtern wie Zinkoxid oder Titandioxid, idealerweise nanofrei. Allerdings ist der Begriff „korallenfreundlich“ nicht geschützt, weshalb ein genauer Blick auf die Produktzusammensetzung essenziell ist. Vorsicht bei älteren Sonnenschutzflaschen Zugleich wird davor gewarnt, alte Sonnencreme unüberlegt weiterzuverwenden. Mit zunehmendem Alter kann die Schutzwirkung nachlassen, zudem können sich unter Umständen gesundheitsgefährdende Stoffe bilden. Verbraucher sollten deshalb das Mindesthaltbarkeitsdatum prüfen und im Zweifel lieber ein neues Produkt verwenden.
This is a summary. Read the full article at the original source.
Read full article at chip
