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Warum Ungarn in einer Hamilton-Doku nicht fehlen wird

Warum Ungarn in einer Hamilton-Doku nicht fehlen wird

2025 markierte Budapest für Lewis Hamilton einen Tiefpunkt. Ein Jahr später hat sich beim Rekordweltmeister eine Menge verändert - zum Positiven.

2025 markierte Budapest für Lewis Hamilton einen Tiefpunkt. Ein Jahr später hat sich beim Rekordweltmeister eine Menge verändert - zum Positiven.Budapest (dpa) - Noch vor einem Jahr fühlte sich Lewis Hamilton bei Ferrari am Boden. Nach einem zwölften Platz in der Qualifikation zum Grand Prix von Ungarn fällte der siebenmalige Formel-1-Weltmeister ein vernichtendes Urteil über sich selbst. «Ich bin nutzlos, absolut nutzlos», meinte der Engländer frustriert. Im Rennen wurde er nur Zwölfter.Dass sein Teamkollege Charles Leclerc auf die Pole Position vor den Toren Budapests raste, verschlimmerte Hamiltons Einschätzung damals noch. «Das Team hat ja kein Problem, der Wagen steht auf der Pole. Vielleicht müssen sie den Fahrer austauschen», sagte der Brite desillusioniert. Das war vor einem Jahr, als Hamilton als Ferrari-Neuling heftig mit dem neuen Dienstwagen zu kämpfen hatte und von Rückschlag zu Rückschlag fuhr.Hamilton ist der Formel-1-König der PusztaHeute an gleicher Stelle am Rande des Grand Prix von Ungarn ist der mittlerweile 41-Jährige wie verwandelt. Mit seinem Wagen fremdelt der Rekordweltmeister längst nicht mehr, in Barcelona gewann er erstmals für die Scuderia und in der WM-Wertung liegt er sogar auf Platz zwei hinter Mercedes-Teenager Kimi Antonelli.«Ich bin stolz auf alle im Team und ich bin auch stolz auf mich selbst, dass ich mich aus der Situation wieder herausgekämpft habe», sagte Hamilton, der in Ungarn neunmal die Pole holte und achtmal das Rennen gewann. Er ist der Formel-1-König der Puszta.Seine Chance vor der Sommerpause«Eines Tages, wenn ich meine Dokumentation drehe, werde ich alles über dieses Wochenende erzählen und darüber, was dazu geführt hat. Selbst zu Beginn dieser Woche habe ich noch viel von der Woche damals gespürt», erzählte er nun. «Jetzt bin ich aber meilenweit von damals entfernt.» Der 4,381 Kilometer lange Kurs liegt Hamilton. Seinem Ferrari sollte er auch liegen. Und vielleicht kann der Engländer vor der Sommerpause sogar noch den Rückstand von 45 Punkten auf WM-Spitzenreiter Antonelli verkürzen. An die Weltmeisterschaft denke er aber nicht, meinte Hamilton. «Ich konzentriere mich nur auf dieses Wochenende, ein Rennen nach dem anderen.»

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