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Wir und das Klima: Der Einfluss von Hitze und Trockenheit

Wir und das Klima: Der Einfluss von Hitze und Trockenheit

Hitze und Trockenheit setzen den Menschen und der Natur zu. Was bedeutet das für Krankenhäuser, die Landwirtschaft und die Tierwelt?

Hitze und Trockenheit setzen den Menschen und der Natur zu. Was bedeutet das für Krankenhäuser, die Landwirtschaft und die Tierwelt? Rhein-Main. Die Hitze der vergangenen Wochen und die anhaltend hohen Temperaturen zeigen uns hautnah, was Klimawandel bedeutet. Die Auswirkungen können wir in Form von Bränden oder auch Trockenheit deutlich sehen. Werfen wir diese Woche also einmal einen Blick auf die aktuelle Lage und darauf, was sie für den Menschen und die Natur bedeutet. Krankenhäuser stellen sich auf Hitze ein Die Hitzewelle Ende Juni sorgte für viel Betrieb in den südhessischen Krankenhäusern. Im Klinikum Darmstadt wurden an einem Wochenende beispielsweise 563 Menschen in der Notaufnahme behandelt – üblicherweise sind es dort rund 450 Patienten. Meine Kollegin Theresia Schiller wirft einmal einen Blick darauf, warum nicht jede Idee in den Krankenhäusern möglich ist und wie sich die Darmstädter Krankenhäuser für die nächste Hitzewelle rüsten. Ernte und die Hitze Hitze und Trockenheit belasten auch die Getreide-Ernte. Das bedeutet für die Landwirte, dass sie sich an neue Begebenheiten anpassen müssen, die Ernte und mögliche Erträge sich verändern. Jürgen Albrecht ist Landwirt in Groß-Bieberau (Landkreis Darmstadt-Dieburg) und berichtet, wie die Ernte in diesem Jahr ausfällt und auf welche Situationen er sich einlassen muss. Das hat meine Kollegin Mia Kleinböhl einmal zusammengefasst. Fischesterben und mögliche Lösungen Was die Hitze wiederum mit den Tieren macht, zeigt ein Blick an den Beuerbacher See in Hünstetten. Denn das Wasser ist dort zu warm und zu sauerstoffarm. Bereits bei einer Wassertemperatur von 22 Grad leiden Fische im See. Mindestens 15 verschiedene Fischarten leben im See, sodass es auch ein ökologischer Schaden wäre, würde keine Lösung gefunden werden. Das Beispiel aus dem Landkreis Rheingau-Taunus zeigt: Es gibt Möglichkeiten, um zu helfen, doch es kostet. Beke Heeren-Pradt hat in ihrem Artikel zusammengefasst, wie sich die Situation gewandelt hat und welche Herausforderungen bestehen bleiben. Es sind keine guten Nachrichten, mit denen ich Sie in diesen Sonntag entlasse. Aber es sind solche, über die wir als Gesellschaft sprechen müssen, sodass wir uns anpassen können oder Lösungen finden können. Es gibt Wege. Starten Sie optimistisch in die vergleichsweise kühlere, neue Woche!

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